DM Masters im Wasserspringen in Riesa

Am 14. und 15. Juni fanden in diesem Jahr, wie schon 2011, die 46. DM Masters der Wasserspringer in Riesa statt. Hier ein Bericht von Aline Berhard.

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45. Internationale Deutsche Meisterschaften der Masters im Wasserspringen

Die Masters Wasserspringer waren am 13. und 14. Juli zu Gast in Köln…

Nicht nur im Fernsehen tummeln sich Prominente im Pool, sondern auch  im Schwimmbad der Sport Hochschule Köln. Wenn man sich fragen sollte, wer denn da prominent sein könnte? Na die Elite der deutschen Masters der Wasserspringer.

In diesem Jahr erklärte sich die Telekom Post Sport Gemeinschaft Köln dazu bereit, den wichtigsten Wettkampf der Masters auf nationaler Ebene auszutragen.

Für alle internationalen und nationalen Teilnehmer, die in Altersklassen von 20 bis 80+ an den Start gingen, bot diese Veranstaltung die letzte Möglichkeit zur Leistungsüberprüfung vor der Masters-EM, die im September in Eindhoven (Niederlande) stattfinden wird.

Am Abend nach dem ersten gelungenen Wettkampftag und einer anschließenden  beeindruckenden Springergala des Kölner Nachwuchses, hatte man die Möglichkeit die Veranstaltung „Kölner Lichter“ zu besuchen, eines der größten musiksynchronen Feuerwerke Europas. Die meisten  Teilnehmer bevorzugten  jedoch als Ausklang das gemeinsame Grillen und Beisammensein der Springergemeinde und  genossen einen schönen und sommerlich geprägten Abend bei ein paar kühlen Gläsern Kölsch und guter Unterhaltung.

Die Teilnehmer der Wettkämpfe vom 1- und 3m Brett und vom Turm lobten besonders die professionelle und gut durchdachte Vorbereitung und den nach strammem Zeitplan durchgeführten Ablauf der Wettkämpfe  sowie die Organisation des Protokolls und die ausgelassene Stimmung der Teilnehmer und Zuschauer.

Walter Alt, Vorsitzender der DSV- Fachsparte Wasserspringen, und Ulrike Urbaniak, Vorsitzende der DSV- Fachsparte Masterssport, waren vor Ort und äußerten sich ebenfalls sehr positiv über das Team der Abteilung Wasserspringen der TPSG Köln und ihrer sehr gelungenen Ausrichtung der Wettkämpfe.

Fachspartenvorsitzende Ulrike Urbaniak war über die Veranstaltung begeistert: „DM Springen - es war eine phantastische Veranstaltung. Die Springer waren wieder eine homogene Gruppe, sehr hilfsbereit, sehr diszipliniert, sehr freundlich, aufgeschlossen. Der Ausrichter hatte für jeden Podiumsplatz Geschenke: Handtücher, Rucksäcke, Sporttaschen,....  TPSK! Die beiden Hampkes kamen vorbei und Hans Pult und Herr Becker, zuständig für die Badvergabe in Köln.

Beim Ausrichter war die gesamte Familie Wicharz im Einsatz: Gregor als Schiedsrichter und Mann für alles - aber immer im Hintergrund, seine Frau Edith - die gute Seele der Veranstaltung, ihre Tochter Erika, die nie den Überblick verlor und Enkelin Lea, die bei der Siegerehrung mit half. Und natürlich Jürgen Weuthen, der auf jede Frage eine Antwort und für jede Bitte die Erfüllung wusste.

Super Unterstützung gab es durch Thomas Bertoldo (Heilbronn), der Meldeergebnis und Protokoll perfekt meisterte. Auch der Vorsitzende der Fachsparte Wasserspringen, Walter Alt, war am Sonnabend in Köln - bevor er am Sonntag zur WM nach Barcelona flog.“

Bericht: Jürgen Weuthen

Foto: Rüdiger Tretow

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43. Internationale Deutsche Meisterschaften im Wasserspringen der Masters 2011 in Riesa

Steffi Hübner und ihr Team vom SV Bayern 07

43. Internationale Deutsche Meisterschaften im Wasserspringen der Masters 2011 in Riesa

Am Wochenende vom 9. bis 10. Juni 2011 fand nicht nur das Stadtfest in Riesa statt, sondern auch die Deutschen Meisterschaften im Wasserspringen der Masters, ausgetragen vom Sportclub Riesa e.V. Vor den Augen der Vorsitzenden der DSV Fachsparte Masters, Ulrike Urbaniak, und der DSV-Fachreferentin für Wasserspringen, Susanne Beyer, sowie einer großen Gruppe ehrenamtlicher Helfer zeigten die Masters beachtliche Sprünge aus sämtlichen Höhen.

Insgesamt 55 Teilnehmer aus 21 Vereinen kamen aus dem gesamten Bundesgebiet, drei Springer aus den Niederlanden waren dabei. Sichtlich beeindruckt zeigten sich die offiziellen Vertreter des DSV vom ausrichtenden Verein und seinen freiwilligen Helfern, insbesondere vom tatkräftigen Einsatz der früheren Olympioniken Heiko Meyer, Springer-Urgestein Peter Gildemeister und Katharina Schade.

Am Samstagabend bescherte der SC Riesa den Teilnehmern ein außergewöhnliches Erlebnis: eine Gala mit  den „Wilden Springern“ und hervorragenden Kunstschwimmerinnen aus Dresden. Danach folgte ein Grillabend bei toller Atmosphäre und Livemusik. Geladen waren nicht nur Wasserspringer, sondern auch eine ganze Reihe ehemaliger Olympiateilnehmer aus verschiedenen Sportarten, die der dreifache Olympiateilnehmer Klaus Katzur nach Riesa eingeladen hatte. Auch sie nutzten die Gelegenheit um das rege Treiben in der Schwimmhalle mit großem Interesse zu verfolgen.

In der Altersklasse 80+ gab es ein vereinsinternes Duell zwischen Werner Haase und Adolf Klöver, beide von der TPSK Köln. Der fünf Jahre jüngere Werner Haase siegte sowohl vom 1 m und 3 m Brett und vom Turm.

Zu den besucherstärksten Wettkämpfen zählten das Synchronspringen vom 3 m Brett und vom Turm, hier siegten: Steffi Hübner (SV Bayern 07) und Lucie Freitag (WSC Aachen) in der Altersklasse 50+ vom Turm mit 123,00 Punkten. Ebenfalls vom Turm siegten Thomas Würschig (TPSK Köln) und Erik Seibt (Düsseldorfer SC) mit 179,58 Punkten in der Altersklasse 20 bis 49. Gemeinsam mit Gabriella Gulyas (TPSK Köln) gewann Steffi Hübner in der Altersklasse 50+ Gold im Synchronspringen vom 3 m Brett mit 174,48 Punkten. In der Altersklasse 20 bis 49 gewann das Team Alexandra Alt (Höchster SV) und Martha Kirchhoff (SV Bayern 07) mit 201,72 Punkten.

Bei der Veranstaltung hat sich einmal mehr gezeigt, dass der Austragungsort Riesa für den Deutschen Schwimm-Verband und seine Sportarten eine tolle Location ist, und dass hier nicht nur junge Sportler, sondern auch Masterssportler im fortgeschrittenen Alter hervorragende sportliche Leistung vollbringen können. Dennoch gilt für alle Altersgruppen der Grundsatz: Übung macht den Meister! Außerdem muss das Umfeld stimmen. „In Riesa stimmt alles. Besonders die Menschen und die Sportanlagen haben uns beeindruckt“, so Ulrike Urbaniak, Vorsitzende der DSV Masters.

Jürgen Weuthen

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Brigitte Merten
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