DM Freiwasser Hamburg 2014

Bei bestem Wetter und Top-Meldezahlen wurde vom 04. bis 06. Juli 2014 die DM Freiwasser in Hamburg durchgeführt. Hier ein Bericht von Isolde König.

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46. DM Masters „Kurze Strecken“ in Hannover

Gute Organisation, steigende Meldezahlen und eine beachtliche Ausbeute an Rekorden… Hier ein Bericht von Isolde König zu den 46. DM Masters „Kurze Strecken“ in Hannover.

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DM Masters „Lange Strecken“ in Gera

Anfang April trafen sich die DSV Masters zu den 30. Internationalen DM Lange Strecken in Gera. Hier ein Bericht von Isolde König.

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DKM Masters 2013 in Essen

Die DSV Masters Referentin Isolde König berichtet über die DKM Masters 2013 in Essen. » ansehen

Hier das Protokoll der Veranstaltung. » ansehen 

Außerdem ein Beitrag von Sebastian Link auf der Homepage der SG Dortmund. http://www.sg-dortmund-masters.de/

DMS Masters Bundesentscheid 2013

Der Sportfotograf und Schwimmspezialist Mirko Seifert hat schöne Fotos vom DMS Masters Bundesentscheid in Berlin auf seiner Website veröffentlicht. Sie können dort auch bestellt werden. 

Link: http://www.mirkoseifert.de/veranstaltung/id/1501

45. Deutsche Meisterschaften "Kurze Strecken" der Masters

Mit großem Erfolg wurden die 45. Deutsche Meisterschaften "Kurze Strecken" der Masters vom 14. bis 16. Juni 2013 in Sindelfingen ausgetragen.

Hier ein Bericht von DSV Fachreferentin Isolde König. » lesen

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Interview mit DSV-Masters Referentin Isolde König

Der junge Sebastian Link hat ein Interview mit Isolde König über die Faszination des Masterssports geführt.

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17. Deutsche Mannschaftsmeisterschaften der Masters 2012

Bericht 17. Bundesentscheid DMS 2012

"Wir schwimmen nicht mit, wir gewinnen", mit diesem Grundgedanken startet die Fahrt am 2. November 2012 nach Hamburg zum 17. Bundesentscheid zur DMS der Masters. Das Ziel ganz klar vor Augen: der vierte Meistertitel in der Vereinsgeschichte der SG Dortmund! Die Fahrt ist kurz und knackig. Eine Videoaufzeichnung hätte uns einen Sponsorenvertrag mit dem bekannten Energiehersteller eingebracht. Also der mit den Flügeln.

Das Hotel bietet sich auf der Onlineplattform wie folgt an: "Modern und farbig gestaltet: So überzeugt unser Hotel seine Gäste schon auf den ersten Blick. Ein Eindruck, der sich im Inneren fortsetzt. Sein freundliches Ambiente und die großzügige Einrichtung machen Ihren Aufenthalt zum Vergnügen."

Nun die Wahrheit: "Hier erleben Sie die See hautnah, in unseren modernen Zimmern fühlen Sie sich wie ein Hering in einer Büchse oder auf Wunsch auch wie zwei in einer Büchse. Unsere Zimmer mit einem Bett und vier Wänden werden attraktiv erweitert durch einen romantischen Blick ins Bad. Auch bei zugeschobener Glastür (leicht milchig), können Sie erahnen, was ihr Zimmerpartner so veranstaltet."

Das Frühstück hat aber alles herausgerissen – einfach super. Auf Wunsch kann ich gerne ausführlich erzählen, was für Leckereien uns den Start in den Wettkampftag versüßt haben. (Hier keine weitere Darstellung, denn der Coach will Punkte lesen und bestimmt keine, die die Kalorien darstellen! 

03. November, wir betreten die Wettkampfanlage – das Landesleistungszentrum Hamburg-Dulsberg. Elektronische Zeitmessung, 8 Bahnen je 25m, eine Wassertiefe von 2,00m, Wassertemperatur 26°C, Wellenkiller-Trennleinen! Diese Fakten sind jetzt keine große Überraschung, so wie Wasser bekanntlich nass ist, doch wenn der Geruch von Chlor in die Nase steigt, dann weiß jeder Schwimmer, was von ihm verlangt wird. Heute ist jeder bereit, mehr als alles zu geben, denn die Chancen stehen unglaublich gut, ein viertes Mal ganz oben zu stehen! Und der Vorteil liegt auf unserer Seite, denn Michael ist schon seit zwei Tagen in Hamburg, um die Schmetterlingsgranate muss somit nicht gefürchtet werden.

Der erste Starter für die SG Dortmund ist Jörgi. Sein Blick verrät genau das, was der Coach in seiner Ansprache gemeint hat: "Ich bringe durch meine Leistung die Mannschaft nach vorne – gemeinsam werden wir allen anderen zeigen, wer hier die Nummer 1 ist!!! Startpfiff, und prompt nach 2:13,94 Minuten der Anschlag. Schneller als geplant – super! Nach Punkten auf Platz sechs mit 852.

Pit schwimmt sich mit seiner ersten Strecke des Tages, über 100 Meter Brust warm. Mit einer starken 1:23,20 und 830 Punkten sind wir weiterhin auf Platz sechs mit 1682 Punkten.

Als erste weibliche Starterin geht Nadja über 50 Meter Rücken für die SG Dortmund ins Wasser – 896 Punkte mit einer Zeit von 0:33,07 Minuten. Wir bleiben weiterhin auf Platz sechs (2578 Pkt.) – sollen sich die anderen Vereine, wie die SG Ruhr, Speyer, Bonn, SG Mühlheim, Neukölln Berlin erst einmal vorne austoben und ihr Pulver verschießen. Wir werden gerade erst warm und kommen noch! Hoffentlich?! Aber zur Beruhigung, unser Coach hat sich bisher nie um 100 Punkte verrechnet. Daher Ball flach halten und einfach lächeln.

100 Meter Schmetterling, und Domi bringt die SG Dortmund durch ihre 828 Punkte auf Platz vier. Zunächst ein kleiner Skandal! Dirk traut seinen Augen nicht, da wurde ins Protokoll nicht ihre Zeit von 1:08,03 übertragen, sondern über 1:20 Minuten! Diese Zeit wäre akzeptabel wenn Domi die AK 60 erreicht hat, bis dahin einfach die Zeit halten.

Wettkampf 5: 200 Meter Lagen. Erster Einsatz für Peter Kauch, der im Zweitstartrecht für uns ins Wasser geht. Marit Blömer hat sich nach zwei Jahren Einsatz entschieden für die SG Ruhr zu starten, um endlich einmal mit der Mannschaft Deutscher Meister zu werden. Der Wechsel scheint bisher richtig gewesen zu sein, denn die SG Ruhr ist als stärkste Mannschaft aus dem Vorkampf angereist. Doch Peter zeigt seine Qualitäten. Als Starter in der AK 50 schwimmt er die 200 Meter Lagen in 2:30,55 Minuten! 1056 Punkte! Weiterhin Platz vier (4462 Punkte). Führend momentan die SG Ruhr mit 4552 Punkten.

Im 6. Wettkampf ist der Drehwurm vorprogrammiert – 800 Meter Freistil. Doch unser Routinier arbeitet die Strecke ab, wie ein Uhrwerk. Bekannt durch seine progressive Schwimmweise, bleibt die Anzeigentafel auf der Bahn 2 bei 9:36,27 Sekunden stehen. Ein breites Grinsen bei Markus und satte 995 Punkte aufs Konto der SG Dortmund. Vorgeschoben auf Platz zwei - nun vor der SG Ruhr.

50 Meter Brust ist die Entscheidung im 7. Wettkampf. Dirk glänzt durch seine hervorragende Starttechnik und holt 741 Punkte in der AK 35 mit 31,89 Sekunden. Neukölln Berlin schiebt sich an uns vorbei und wir befinden uns auf Rang drei mit 6198 Punkten. Führend sind die Schwimmer des WSV Speyer.

Mandy Blum holt in der jüngsten AK über 100 Meter Rücken 812 Punkte mit einer Zeit von 1:09,91 Minuten. Sie hat heute die Aufgabe, im letzten Wettkampf die 100 Meter Freistil der Veranstaltung zu bestreiten. Doch wie schauen bis dahin die Platzierungen aus? Wie knapp werden die Abstände der einzelnen Vereine sein? Wird es laut in der Halle werden, also lauter als bisher? Die ersten sechs sind bislang: 1. Speyer, 2. Neukölln, 3. Mülheim, 4. SG Dortmund, 5. Bonn, 6. SG Ruhr.

In Racerhose steht Michael für die 200 Meter Schmetterling bereit (lustige Zungen behaupteten nach dem Rennen: "Hier seht ihr den perfekten 190 Meter Schmetterlingsschwimmer"). Na gut, bis 190 Meter sieht auch alles gut aus, bis auf die übliche Muskelermüdungserscheinungen. Die letzten zehn Meter sind halt individueller Stil. Gibt es auch nichts zu meckern, denn eine 2:22,55 muss erst einmal geschwommen werden! 787 Punkte - Platz 6 mit 7797 Punkten.

10. Wettkampf – 100 Meter Lagen, zweiter Start von Jörg: 1,09,93 Minuten, 821 Punkte – Platzierung gehalten mit 8618 Punkten.

Im 11. Wettkampf folgt dann auch der zweite Einsatz von Peter. Über 400 Meter Freistil werden wieder ordentlich Punkte gesammelt. 978 mit einer Zeit von 4:51,11 Minuten. Die SG Dortmund rutscht auf den fünften Platz mit 9596 Punkten.

12. und letzter Wettkampf im ersten Abschnitt – 100 Meter Freistil. Die kleinste Aktive hat ihren ersten Einsatz des Tages. Jenny schlägt nach 59,27 Sekunden an und wird mit 930 Punkten belohnt.

Halbzeitstand: 1. Speyer (10787), 2. Neukölln (10679), 3. SG Ruhr (10529), 4. SG Dortmund (10536), 5. Mülheim (10523), 6. Bonn (10351). Unser Coach ist ganz relaxed (naja, ne…) und bisher zufrieden. Mannschaftsbesprechung und die Worte für den zweiten Abschnitt: "Wir haben gezeigt, dass wir oben mitmischen, jetzt holen wir auf und sind am Ende die stärkste Mannschaft in Deutschland". Dass unser Coach es so meint, zeigt er direkt selbst. Im 13. Wettkampf über 200 Meter Freistil erschwimmt Markus 976 Punkte in einer Zeit von 2:08,00 Minuten. Platz 3 mit 11502 Punkten.

Wettkampf 14 – 100 Meter Brust und Dirk hat sich Einiges vorgenommen. Am Ende bleibt die Zeit bei 1:10,10 Minuten stehen. Plus 761 Punkte - Platz fünf mit 12263 Punkten. Im folgenden Wettkampf 18 startet ein sehr erfahrener Schwimmer der SG Dortmund. Gerdi tritt an über 200 Meter Rücken im zweiten Lauf. Der erste Lauf ist bereits im Wasser und muss im Schnitt bis zum Ziel nur noch 100 Meter zurücklegen. Ein Blick zum Startblock Nummer sieben und näherer Umgebung lässt aber keinen Gerdi sehen! Erneuter Blick – nichts! Jörgi: "Wo ist Gerd?". Hinter uns hören wir dann eine bekannte Stimme: "So Jungs, wie schaut es aus?". Gerdi? "Was machst du denn noch hier? Jetzt ab mit dir auf Bahn sieben!" 794 wichtige Punkte werden dazu addiert. Weiterhin Platz fünf.

Wettkampf 16 – 100 Meter Schmetterling und Michael ist heiß! 1:03,27 Minuten und 802 Punkte. Weiterhin Platz fünf mit 13859 Punkten.

Pit ist aufgeregt, denn er weiß, er muss noch 400 Meter Lagen schwimmen, doch zunächst stehen 200 Lagen an. 2:44,80 Minuten heißt 1008 Punkte. Dennoch weiterhin Platz fünf mit 14867 Punkten. Haben wir uns auf den fünften Platz festgefressen? Ist die Entscheidung schon längst gefallen? Auf die führende Mannschaft Neukölln fehlen uns 244 Punkte. Immerhin hat es die Mannschaft schon sechs Mal geschafft, ganz oben zu stehen. Also sechs Sterne schmücken das T-Shirt des Trainers der Neuköllner, und wer genau hinschaut, entdeckt noch einen halben Stern.

Dieser sei berechtigt, denn als die SG Dortmund 2005 in Berlin Deutscher Meister wurde, ist Neukölln bei Punktegleichstand aufgrund des Regelwerkes auf den zweiten Platz gesetzt worden. Denn bei Gleichstand wurden am Ende der Veranstaltung die punktstärkste und punktschwächste Leistung vom Gesamtergebnis abgezogen. Der daraus entstehende höhere Punktestand erklärt den Sieger.

Aber zweite Plätze interessieren heute nicht! Wir sind nicht gekommen, um halbe Sterne zu sammeln. Hier zählen nur Erfolge und das heißt: ein ganzer Stern!

Wettkampf 18 – 50 Meter Freistil. Jenny schafft die Punktlandung! 1000 Punkte. Den eigenen Rekord eingestellt. SG Dortmund – Platz vier mit 15867 Punkten.

Der 19. Wettkampf ist gleichzeitig der dritte Start von Peter. 200 Meter Brust – 2:44,25 Minuten, 970 Punkte. SG Dortmund – Platz drei mit 16837 Punkten. Wir holen auf. Wenn das so weiter geht, dann hat der Trainer aus Neukölln vielleicht Glück, wir wären wieder Punktgleich und dann kann er seinen Stern vervollständigen.

Nadja tritt mit ihrem zweiten Start im 20. Wettkampf über 100 Meter Rücken an. 794 Punkte mit einer 1:11,19 lassen uns zwar auf den vierten Platz abrutschen, dennoch ist es eine topp Leistung.

Wettkampf 21 – 50 Meter Schmetterling. Dritter Start von Jenny, und auch sie glänzt. 29,33 Sekunden werden berechnet mit 930 Punkten. SG Dortmund – Platz zwei mit 18561 Punkten. Doch führend ist nun die SG Ruhr mit 18685 Punkten.

Noch drei Wettkämpfe stehen aus und fünf Mannschaften sind in Reichweite, sich den begehrten Titel zu holen. Im Rennen sind: SG Ruhr, SG Dortmund, Speyer, Mülheim und Neukölln.

Jetzt kann Pit alles geben – der Kopf ist frei für 400 Meter Lagen. Was für ein Rennen! Anschlag nach 5:48,85 Minuten – satte 1117 Punkte. Zwei Punkte hinter der führenden Mannschaft der SG Ruhr.

Auf der vorletzten Strecke, startet unser Coach zum dritten Mal. Es ist warm in der Halle, manche würden nach tausend Wettkampfmetern längst unter der Dusche stehen, doch Markus ist heiß! Was für ein Rennen! Mittlerweile ist es kaum noch möglich einen guten Platz am Beckenrand zu erhalten. Alles voller Leute, die ihre Aktiven nach vorne anfeuern wollen. Markus schlägt nach 4:37,40 Minuten an – 945 Punkte. Im aushängenden Protokoll werden die Platzierungen der Mannschaften nicht mehr aufgeführt, denn es ist unglaublich eng. Fünf Mannschaften haben eine realistische Chance sich den begehrten Mannschaftstitel zu holen. Marit Blömer hat vier Sekunden hinter Markus angeschlagen, aber wie schaut die Bestleistung in der AK 25 bei den Frauen aus? Hat Marit mehr oder weniger Punkte geholt? Ihre Leistung wird mit 84 Punkten weniger bewertet, als die von unserem Coach. An der SG Ruhr sind wir vorbei, hat sich aber ein anderer Verein an uns vorbeigeschoben? Auf welchen Platz befinden wir uns gerade?

Letzte Wettkampfstrecke! Tatsächlich haben wir die Möglichkeit die stärkste Mannschaft in Deutschland zu sein. Mandy wird die letzten Punkte für die SG Dortmund holen. Es stehen alle am Beckenrand und es ist ohrenbetäubend. Sag mal Mandy: „Hast du überhaupt noch das Startkommando gehört“? Sie kommt gut ins Wasser und schwimmt die verbleibenden Meter. Alle haben ihr Bestes gegeben und durch die erreichten Punkte die SG Dortmund nach vorne getragen. Anschlag!!! Blick zur Anzeigentafel – 1:00,36 Minuten = 881 Punkte.

Jetzt heißt es abwarten. Viele rechnen und jeder kommt zu einem anderen Ergebnis. Über eine halbe Stunde warten wir, bis das Endergebnis offiziell wird. Denn dann findet die Siegerehrung statt. Alle Mannschaften werden geehrt und einzeln nach der Platzierung aufgerufen. Beginnend auf dem 18. Platz die Mannschaft aus Darmstadt mit 15657 Punkten. Es wird von Mannschaft zu Mannschaft immer spannender, wer denn nun diesen Titel tragen darf. Platz sieben – die Mannschaft aus Herne 19928 Punkte. Kurze Zeit später werden die Neuköllner aufgerufen – Platz 4 mit 21130 Punkten. Speyer auf Platz drei mit 21185 Punkten. Jetzt ist es schlagartig ruhig. Es steht schon einmal fest – es kann nur eine SG gewonnen haben! Hat Marit zur Meistermannschaft gewechselt oder hat die Leistung der gesamten SG Dortmund dazu beigetragen, als Siegerteam hervorzugehen?

Auf Platz zwei mit 21378 Punkten und damit 126 Punkte hinter der Meistermannschaft ist … … die SG Ruhr. Was in den kommenden Sekunden passiert, bedarf keiner weiteren Beschreibung. Ach doch, soll doch keinem vorenthalten werden. Die Sektkorken fliegen, es spritzt aus den Flaschen, die Jubelrufe der Dortmunder übertönen alles. Schwach im Hintergrund des lauten Jubels ist zu hören: „Der Deutsche Meister 2012 – die SG Dortmund mit 21504 Punkten“. Des Weiteren wird gejubelt, gerufen …

Wir gehen an allen Mannschaften vorbei; Gratulationen, Hände abklatschen und dann die Übergabe des Pokals. Wer die Chance hat, schaut sich bitte einmal diesen Pokal an. Na, etwas Ungewöhnliches Entdeckt?

Deutscher Meister 2012 im Mannschaftswettbewerb Schwimmen der Masters: SG DORTMUND.

PS: Das unser Wasser im Dortmunder Südbad die Schwimmer der Masters der SG Dortmund topp vorbereitet, steht fest. Die Leistungen dieses Jahr sprechen für sich. Aber eine Schwimmerin kommt das Wasser aus Dortmund auch sehr gut. Ab und zu haben wir die Angela aus Hamburg zu Gast, wenn das demnächst häufiger geschieht, kann das jeder nachvollziehen. Sie ist am Samstag auf der Strecke – 400 Meter Lagen, einen neuen Europarekord und Deutschen Altersklassenrekord in 5:27,52 Minuten geschwommen! Herzlichen Glückwunsch!

Es war einfach klasse, dabei gewesen zu sein – vielen Dank, wir sehen uns gleich beim Training.

Sebastian

Fotos: Michael Prüfert

Deutsche Mastersmeisterschaften „Kurze Strecken“ 24.-26. August 2012, Dortmund

Fragen? Ich helfe gern! Dieses Motto hatte sich das Orga-Team der diesjährigen DM Masters „Kurze Strecken“  auf die T-Shirts geschrieben. Und man hatte jederzeit das Gefühl…

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Deutsche Meisterschaft Freiwasser 2012

22 Grad Wassertemperatur, blühende Seerosen, Sonnenschein pur tagsüber, Gewitter nachts, schwarze Plastikschwäne zum Vertreiben der Weißen, 1,50 Meter große Graskarpfen…ein Bericht von Isolde König.

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28. Internationale Deutsche Masters-Meisterschaften „langen Strecken“ in Köln

Das waren die 28. Deutschen Mastersmeisterschaften – zum sechsten Mal bei der Telekom-Post-Sportgemeinschaft in Köln! Kein anderer Verein kann diese stolze Bilanz aufweisen. Hier ein Bericht von Isolde König.

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Deutsche Mannschaftsmeisterschaften 2011

Immer wieder ein hochspannender Wettkampf sind die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Masters, die immer im Herbst als ein Highlight der Kurzbahnsaison die Mastersherzen höher schlagen lassen. Mehrere Wochen dauert der Prozess von der ersten Teamaufstellung über die Teilnahme an den Landesentscheiden bis hin zum Bundesfinale, wo Spannung und Wettbewerb ihren Höhepunkt finden und in einer bunten Masters-Wettkampf-Party mit hervorragenden Leistungen münden.

Auch dieses Jahr in Wuppertal war das so. Die Ronsdorfer SG hat den Wettkampf liebevoll vorbereitet und im Leistungszentrum Wuppertal-Küllenhahn glatt durchgeführt. Schon im Vorfeld konnten sich die Mastersteams über eine gute Betreuung im Internet und via Email freuen. Thomas Schwarz und sein Team hatten eigens eine Veranstaltungsseite aufgelegt und ein Logo entworfen. Die Schwimmhalle war in den Farben der Landesschwimmverbände dekoriert, das Catering reichhaltig und lecker und die Betreuung rund um die Wettkämpfe perfekt. Die Siegerehrung wurde vorgenommen vom Wuppertaler Oberbürgermeister Peter Jung, Presse und lokales Fernsehen waren vor Ort. Die besten deutschen Mastersteams wussten das mit guten Leistungen zu schätzen.

Erstmals hatten über 100 Mannschaften an den Landesentscheiden teilgenommen, 15 Mannschaften aus acht Landesverbänden qualifizierten sich für Wuppertal, darunter viele alte Bekannte, dieses Jahr mit in neuer Variation, was das Ergebnis betrifft.

Nach vielen interessanten Führungswechseln wurde in diesem Jahr schließlich mit klarem Vorsprung WSV Speyer mit 21454 Punkten Deutscher Mannschaftsmeister der Masters, gefolgt vom SC Wiking Herne mit 20915 Punkten und Vorjahressieger SCW Eschborn (20759). Unglücklicher Vierter wurde die SG Dortmund (20722), da es einige krankheitsbedingte Ausfälle gab. Der ewige DMSM-Favorit SG Neukölln Berlin hatte auch nicht mehr Glück, regelbedingt konnten erstmals die Bundesligaschwimmer nicht eingesetzt werden, trotz großartiger Einzelleistungen wurden die Berliner mit 20233 Punkten Fünfter. Auf den weiteren Plätzen folgten Waspo Nordhorn (19736), Wasserfreunde 98 Hannover (19370), SG Mülheim (18992), BSC Robben (18798), Bremer Sport-Club (18577), Sieger von 2009 SG Stadtwerke München (18403), SV Poseidon Hamburg (18193), Eintracht Hildesheim (18192), SG Schöneberg Berlin (18034) und Hamburger SC (17710).

Auch bei den Einzelleistungen zeigte sich die Veranstaltung als hochkarätig. Fünf Weltrekorde, neun Europarekorde und 18 deutsche Rekorde fielen an diesem Tag. Brigitte Merten (AK 65, SG Neukölln Berlin) setzte drei Weltrekorde über 100 Meter Schmetterling (1:23,41), 100 Meter Lagen (1:21,89) und 200 Meter Lagen (3:02,58). Nicole Heidemann (AK 25, Waspo Nordhorn) erschwamm über 50 Meter Brust in 0:31,59 Minuten eine globale Bestmarke und Uwe Volk (AK 40, SCW Eschborn) schwamm über 400 Meter Lagen in 4:31,92 Minuten Weltrekord. Beim DMSM-Bundesfinale in Berlin 2010 hatte er mit 4:32,08 Minuten Europarekord geschwommen, den Weltrekord aber knapp verpasst.

Europarekorde setzte Barbara Gellrich (AK 50, WSV Speyer) mit 2:14,88 Minuten über 200 Meter Freistil und 4:46,36 Minuten über 400 Meter Freistil. Ute Romberg (AK 50, BSC Robben) folgte über 200 Meter Rücken in 2:37,44 Minuten. Karl Hauter aus Pirmasens ging einmal mehr im Zweitstartrecht für WSV Speyer an den Start und schwamm Europarekord über 200 Meter Lagen (3:55,24).

Drei deutsche Rekorde setzte Angela Delissen (AK 45, SV Poseidon Hamburg) über 200 Meter Lagen (2:32,98), 100 Meter (1:10,95) und 200 Meter Rücken (2:33,76). Lutz Wiese (AK 50) aus Bremen folgte mit Rekorden über 200 Meter (2:24,61) und 400 Meter Lagen (5:08,38) und Thomas Ligl (AK 50, WSV Speyer) über 100 Meter (1:10,07) und 200 Meter Brust (2:35,86). Weitere Rekorde setzten Katharina Stephan (AK 25, Hamburger SC) über 800 Meter Freistil (9:16,54), Katja Trosien (AK 30, WFR 98 Hannover) über 100 Meter Rücken (1:06,54), Helga Reich (AK 75, SC Wiking Herne) über 200 Meter Lagen (3:47,43), Barbara Gellrich über 100 Meter Schmetterling (1:11,48) und Uwe Volk über 100 Meter Brust (1:06,26).

DMSM-Fachreferent Holger Erdniss äußerste sich am Ende der Veranstaltung zufrieden:“Wir hatten ein gutes Ausrichterteam. Der Wettkampfablauf in drei Läufen hat sich bewährt. Es gab überraschend gute Einzelleistungen und insgesamt eine hohe Spannung mit wechselnden Führungen.“

Fotos: Eckbert Schwager

05.11.11 DMSM 2011
Siegermannschaft WSV Speyer
SC Wiking Herne wurde deutscher Vizemeister
Vorjahressieger SCW Eschborn auf Platz 3

Deutsche Kurzbahnmeisterschaften 2011

Es war ein langes Jahr! Umso schöner, dass sich zum ersten Advent  1145 Masters aus 277 Vereinen auf den Weg nach Berlin machten. Sie wollten nicht nur den Berliner Weihnachtsmarkt sehen, sondern vor allem eins: Ins Wasser springen und gewinnen!

Das Dreigestirn Thomas Beyer, Sabine Schulz und Michael Zimmer hatte alle Hände voll zu tun, um im Vorfeld und dann auch während der Veranstaltung alles zu regeln und zu klären. Wer sich ein bisschen in der Materie auskennt, der weiß, dass die Berliner Bäderbetriebe  nicht gerade offen für solche Wettkämpfe sind: Das fängt damit an, dass eine Brandschutzübung gemacht werden musste (weil so viel Sportler in der Halle waren); das ging weiter, dass entweder die Fahrstühle oder die Treppen geöffnet sind; der Kuchenstand durfte nur in einer kleinen Ecke aufgebaut werden… Dabei schreit diese Halle gerade nach solch großen Veranstaltungen! 

Erstaunlich, wie sich die Schwimmer noch einmal motivieren konnten: 
 6 Europarekorde in Einzeldisziplinen und einer in der Staffel, dazu 32 Deutsche Einzelrekorde und 9 Staffelrekorde waren die sportliche Ausbeute.

Europa-Rekorde

Ute Romberg, (BSC Robben), AK 50, 50m Rücken, 0:33,21

Dr. Barbara Gellrich, (SG EWR Rheinhessen-Mainz), AK 50, 100m Lagen, 1:12,62

Dagmar Frese, (SGS Hannover), AK 55, 100m Brust, 1:23,69

1.Mannschaft, (SSV Leutzsch), AK 320+, 4x50m Lagen männlich, 3:13,12

Ute Romberg, (BSC Robben), AK 50, 100m Rücken, 1:12,22

Dieter Höfel, (SK Sparta Konstanz), AK 65, 50m Brust, 0:35,34

 Werner Schnabel, (1.Dresdner SG), AK 75, 100m Freistil, 1:12,11

 

Und wenn man z.B. bei den 4 x 50 m L der AK  320+ zuschaute: Der Berliner TSC unterlag in 3:14,56 den Masters vom SSV Leutzsch,  die 3:13,12 schwammen!  Da sage noch einmal einer, dass die Oldies nicht kämpfen können!

Es gab natürlich auch einige Kuriositäten. Da beschwerte sich doch ein Schwimmer, dass der Wettkampf zu schnell geht – seine im Meldeergebnis angegebene Startzeit (mit ca. Angabe der Uhrzeit) sei noch nicht erreicht*; bei einer Anlage mit 10 Bahnen ist die 4. Bahn nicht die Bahn 4 – das wurde einem Sportler zum Verhängnis, der auf der falschen Bahn starten wollte; ein anderer, äußerst nervöser Schwimmer sprang mit Jogginghose ins Wasser, bemerkte es erst dann und entledigte sich im Wasser dieser „zweiten“ Hose; am Eingang wurden allen Sportlern von zwei Helfern die Türen geöffnet! Übrigens, Helfer waren viele im Einsatz und jederzeit mit ihren grünen T-Shirts auch ausfindig zu machen.  Toll, mit welchem Engagement sie von groß bis klein geholfen haben.

Es gab aber auch Negatives: Ein Sportler aus Frankfurt/Oder ging 6 x an den Start; hatte 6 x das gleiche Tape an der Haut und wurde 6 x disqualifiziert. Die Handlung dieses Sportlers wurde besonders unter den Kampfrichtern heiß diskutiert!

Ulrike Urbaniak dankte dann am Samstag auch allen Helfern, Kampfrichter, Verantwortlichen für eine insgesamt runde Veranstaltung und wies noch einmal darauf hin, was die Berliner hier geleistet haben. Und damit die Verantwortlichen auch künftig nicht im Regen stehen müssen, gab es einen Regenschirm mit dem Logo der Mastersfachsparte – und sofort kamen die ersten Fragen, wo man ihn kaufen kann.

 

 * bei der ca. Zeit, die über jedem Lauf angegeben war, gab es am Samstag Nachmittag eine Irritation, weil bei den Staffeln anfangs ein Startabstand von 3-4 Minuten angegeben war und auf einmal waren es über 20 Minuten. Zurückzuführen war das auf eine falsche Staffel-Meldezeit von über 22 Minuten anstatt 2:22. Und diese zusätzlichen 20 Minuten zogen sich über den gesamten Nachmittag als zu früh hin - aber auf ca.-Angaben darf man sich eben nie verlassen. 


Bericht: Isolde König
Bilder: Isolde König & Angela Delissen

Deutsche Meisterschaft Freiwasser

Die fröhliche AK 60 mit Ulrike

…und wenn sie nicht schwimmen wollten, würden sie heute noch tanzen!

Eine Freiluftveranstaltung ist immer abhängig vom Wetter: Regnet es, ist es ungemütlich, stürmt es, ist es auch nicht schön, scheint die Sonne zu sehr, verkriecht man sich vor ihr! Nun, die Deutschen Langstreckenmeisterschaften aller Klassen vom 23.-26.06.2011 hatten auch dieses Problem. Mitte Juni – da ist die Warnow in Rostock noch zu kalt, was machen wir bei Absage – Horroszenarien wurden durchgespielt! Aber keiner konnte wissen, dass der Einfluss von Ingolf Jopke (Cheforganisator) bis zu Petrus reichte und so waren die erforderlichen Mindesttemperaturen von 18°C, die gewissenhaft jeden Morgen an drei verschiedenen Punkten gemessen wurden, erreicht und das Spektakel konnte losgehen. Donnerstag zunächst nur die offene Klasse/Jugend und Junioren  und am Freitag griffen dann die Masters in das Geschehen ein.

Zuerst kletterten die 64 Masters zu ihren 5 km über die steile Leiter hinunter ins Wasser. Der Kurs war 1,25 km lang, zuschauerfreundlich abgesteckt und von den Kameraden der DLRG hervorragend abgesichert. Wenn man von diesen Helden jemand überhaupt besonders hervorheben will, dann Hilrich Lüpkes (AK 70)und Peter Kalmar( AK 75). Peter weil er der Älteste im Feld war und Hilrich? Er hat an allen 10 Langstreckenmeisterschaften der Masters nicht nur teilgenommen, sondern auch Goldmedaillen gescheffelt. Damit ist er der erfolgreichste Langstreckenschwimmer der Masters in Deutschland! Übrigens – diese Statistik hatte Peter Wichert  parat, der „Chefsprecher“ der Freiwassermeisterschaften, der wieder 4 lange Tage mit Spaß, Satire, Humor und Fachkenntnissen diese Meisterschaften moderierte.

Der Wind wurde immer stärker und als die 43 Frauen ins Wasser stiegen, tanzten Schaumkronen auf den Wellen. Aber die Frauen hatten auch getanzt! „Heut ist so ein schöner Tag….“ ließ uns der Discjockey wissen und in einem Rundreigen zeigten die Damen wie groß sie sind, wie stark – das bewiesen sie dann auch im Wasser - , das sie rüberschwimmen und sich  die Hände reichen!

Von Runde zu Runde kam mehr Wind auf und besonders die Strecke entlang der Kaimauer glich einer Wellenschaukel! Am Umkehrpunkt kam man kaum noch weg! Alle Hochachtung den Frauen, die bei diesem Wetter durchschwammen. Aber genau so viel Hochachtung den Sportlerinnen die für sich entschieden: Das geht über meine Grenzen! Denn aufzugeben, braucht auch eine große Portion Mut. Wie sagte Ingeborg Schmidt, als sie nach den 5 km nicht gleich aus dem Wasser wollte: „Ich brauche Luft“! Und Andrea Streichan von den Robben Berlin meinte: Wir haben uns gar nicht getraut, an den Ältesten vorbeizuschwimmen aus Angst, sie zu überschwimmen!

Am Samstagmorgen das gleiche Spiel. Nur das Wetter war etwas freundlicher, weil nicht mehr so viel Wind. Es stellten sich 66 Männer und 55 Frauen brav in Reihe, um sich ihre Startnummern für die 2,5 km Strecke aufmalen zu lassen. Dann ging wieder das Eincremen los und schließlich auch der Sprung ins kühle Nass. Irgendwie waren die Männer vom Reigentanz der Frauen am Freitag inspiriert – nein, sie tanzten nicht; aber rhythmisches Händeklatschen wärmte auch sie etwas auf! Schön war bei diesem Wettkampf, dass sich so nach und nach auch die jungen Schwimmer der offenen Klasse einfanden und schon ein bisschen über die „alten Leute“ staunten. „Alterpräsidentin“ war dieses Mal Heide Klüglein aus Flensburg, die in der AK 70 startete.

Dann hatten die Masters den Rest des Samstags Zeit Rostock zu erkunden, in eines der nahen Seebäder zu fahren oder einfach nur die Seele baumeln zu lassen. Die Vertreter der Fachsparte machten einen Erkundungsausflug in die Neptunschwimmhalle. In den 50iger Jahren gebaut, im „Stalinstil“ errichtet, hat sie zwar nur 6 Bahnen, bietet aber auf den Rängen viel Platz, hat ein wunderschönes Foyer, zum Feiern bestens geeignet. Kurzbahnmeisterschaften 2013???? Schaun mer mal!

Der Sonntagmorgen brach an und die 11 Staffeln machten sich bereit, ihre 3x1,25 km zu schwimmen. Bei der Einweisung wurde noch einmal auf den Staffelwechsel hingewiesen: Deutlich sichtbar, mit einem Körperteil. Masters sind erfinderisch und so gab es vom Schulterklopfen über Zehenhangeln alles. Der beste Wechsel: Ein deutlich sichtbarer Kuss! Schade eigentlich, dass die Staffeln nicht auch in der offenen Klasse ausgeschrieben waren. Aber eine gute Entscheidung wurde getroffen: Erst gingen die 25 km Schwimmer auf ihren Rundkurs, dann die Staffeln. Das gab es wenigstens in der ersten Zeit Bewegung im Wasser. Der Staffelsieg in der AK bis 120 fiel eindeutig an die Rostocker. Aber der Platz 3 und 4!!!!   

Eine Zehntelsekunde trennten Bronze und nichts.

Fazit: Wir sahen eine hervorragend organisierte Meisterschaft, spannende Wettkämpfe, heiße Kämpfe, ein gut arbeitendes Kampfgericht. Danke allen, die dabei mitgeholfen haben!

Deutsche Meisterschaften Kurze Strecken

Bericht 43. Deutsche Meisterschaften der Masters „Kurze Strecke“

Es war einmal…. vor vielen, vielen Jahren, konkret 1978, war Hannover schon einmal Schauplatz von Mastersmeisterschaften. 181 Vereine schickten damals ihre Sportler nach Hannover, die 1988 Einzel- und 255 Staffelstarts absolvierten. Dieses Mal versammelten sich im schmucken Stadionbad 1131 Schwimmer aus 305 Gemeinschaften und waren gewillt, die Besten zu sein! 3122 Einzel – und 437 Staffelstarts wurden absolviert! Nicht ganz so viel wie bei den Meisterschaften vergangener Jahre aber auch noch genug, um die Halle zum Brodeln zu bringen. Ruhender Pol bei der ganzen Meisterschaft war Michael Nölke, der zusammen mit seiner Frau die monatelangen Vorbereitungen geleitet hatte und während der Wettkämpfe in der Technik dafür sorgte, dass alles reibungslos ablief. Seine Frau Ulli hatte das Meldeprotokoll erarbeitet ( und wie immer auch dieses Mal mit solchen Fragen gekämpft wie: Eigentlich wollte ich ja nicht 200 m Freistil sondern 200 m Lagen schwimmen – können wir das noch einmal ändern?) und stand ab Donnerstag Nachmittag mit freundlichem Lächeln auf dem Gesicht am Empfang um die Masters zu begrüßen. Wer einmal eine solche Organisation geleitet hat, weiß, was geleistet wird. Hannover reite sich ein in die mit viel Liebe und Eifer hervorragend durchgeführten Meisterschaften. Wie in den letzten Jahren gab es auch dieses Mal wieder Medaillen, die vom Veranstalter organisiert wurden. Und das war vor 3 Jahren ein richtiger Entschluss der Fachsparte. 

125 Jahre feiert der DSV in diesem Jahr. Es hat Veranstaltungen gegeben, Präsentationen – aber ohne Masters. Also wurde in einer kleinen Ausstellung der Fachsparte ihre Entwicklung dargestellt. Die „Chefs“ der Fachsparte wurden genau so erwähnt wie die Besten mit unzähligen Rekorden (wie Brigitte Merten, Christel Schulz, Karl Hauter, Helga Reich), die Persönlichkeiten, die das Gesicht früherer Jahre geprägt haben und nicht mehr leben (wie Richard Reinstädtler, Gertrud Meerwald, Margarete Gottschalk und Dr. Heinz Siegel). Natürlich wurde auch Achtung erwiesen dem Mann, der lange Jahre den Kampf für die Masters geführt hatte: Hermann Schluch. Er und sein DFSS, den viele Jahre seine Frau Angelika leitete und die in Person von Christa Reinhart eine einfallsreiche und fleißige Mitstreiterin für die Zeitung des Vereins hatte, haben die Voraussetzung dafür geschaffen, dass es heute die  Fachsparte Masters gibt!  

Zur gleichen Zeit wie die Meisterschaften fand in Hannover das Schützenfest statt. So traf man gut gelaunte Schützen überall in der Stadt. Zu dem befürchteten Chaos rund ums Stadion kam es nicht. Am Samstagabend gab es ein prächtiges Feuerwerk und ein bisschen dachte man: Zu Ehren der Schwimmer!

Weiter zu statistischen Aussagen: 33 Deutsche Rekorde hat es gegeben, 13 Einzeleuroparekorde und  4 in den Staffel, dazu 4 Einzelweltrekorde und zwei in den Staffeln

Wieder war es die Älteste, Ingeborg Fritze, die in der  AK 90 über 50 m B 1:16,87 und über 100 m B 2:57,56  schwamm und damit gleich zwei Weltrekorde verbesserte. Dazu kam Brigitte Merten (AK 65), die über 200m  L in 3:05,40   einen neuen Rekord schaffte und Hans Reichelt (AK 75) der den Weltrekord über 50 m B auf 0:39,57 verbesserte.                    

Bei den Staffeln jubelten die Magdeburger über ihren ersten Weltrekord in der 4 x 100 m L mix Staffel der AK 120 (4:26,91) und die SGS Hannover schaffte in der gleichen Disziplin in der  AK 100 4:29,30

Europarekorde schwammen:

Dagmar Freese, AK 55, SGS Hannover über 50 m B (0:38,34) und über 100 m B (1:25,89);

Nicole Heidemann, AK 25, TV Meppen auch über 100  m B (1:12,37); Sabine Leiding, AK 40, SV Rheinhausen über 50 m F (0: 27,55); Brigtte Merten über 100 m S (1;26,96); Susanne Reibel-Oberle, AK 45, SSV Lahr, über 200 m L (2:38,28); Hans Reichelt über 100 m B (1:29,95); Hermann Reithemeyer, AK 90, SG Essen über 50 m B (1:00,98) und Ute Romberg, AK 50, Robben Berlin über 100 m R 1:15,40.

 Hier waren es die Staffeln von Neuköln und dem SC Chemnitz, die ihren Titel mit einem Europarekord aufpolierten. (SG Neuköln, AK 240 4 x 100 m L mix 5:30,69 / SC Chemnitz    AK 200 4 x 100 m L mix  5:09,01)

 

 

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27. Internationale Deutsche Masters-Meisterschaften „langen Strecken“ in Essen

1. Tag 

„Vollzugsmeldung“ nach 53,42 Sekunden 

Das ging ja gut los. Da waren die 27. Internationalen Deutschen Masters-Meisterschaften über die „langen Strecken“ noch keine Minute alt, da durfte bereits im ersten Lauf der ersten Entscheidung der erste Altersklassenrekord für den Bereich des DSV registriert werden. In etwas ungewöhnlicher Art und Weise. Helga Reich (SC Wiking Herne) wendete über 400m Lagen auf der 50m-Bahn des Schwimm-Leistungszentrums in Essen-Rüttenscheid nach 53,42 Sekunden. Dies bedeutete eine neue Bestmarke über 50m Schmetterling in der AK 75. Auch bei der 100m-Marke blieb sie mit 1:54,44 Minuten unter der bisherigen Bestzeit über 100m Schmetterling. Der Sieg in 8:11,55 Minuten war mehr eine Formsache. Wohl kaum einmal gab es bei einer Deutschen Meisterschaft der Masters so schnell eine „Vollzugsmeldung“ bei Rekorden. Zugleich waren es zwei von insgesamt zehn DSV-Bestmarken der Masters am ersten Tag der Titelkämpfe in den Einzelentscheidungen, die an der elektronischen Anzeigetafel der Halle mit Feuerwerk-Imitationen gefeiert wurden. Da fehlten nur noch entsprechende Knalleffekte. Die blieben in Sachen Welt- und Europarekorde zunächst einmal aus – und wurden in den 4x200m-Freistilstaffeln umso mehr nachgeholt. Hier gab es neben einem Dutzend an DSV-Bestmarken noch insgesamt acht Europa- und als I-Tüpfelchen drei Weltrekorde.  

„Methusaleme“ in AK 90 

Für die ersten DSV-Bestmarken über die gesamte Distanz der 400m Lagen sorgten aber Gabriele Brkowski (ebenfalls SC Wiking Herne) mit 5:55,88 Minuten in der AK 50 und Susanne Reibel-Oberle (SSV Lahr) mit 5:40,19 Minuten in der AK 45. Die Männer hielten sich dagegen über 400m Lagen noch zurück. Herbert Lange (SV Stahl Henningsdorf) war in der AK 65 mit 6:23,81 Minuten der einzige Rekordjäger. Während Susanne Reibel-Oberle am ersten Tag mit einem  weiteren Sieg und Rekord in 2:42,47 Minuten ein „Double“ gelang, trug sich Ingeborg Fritze (SC Düsseldorf 98) als älteste Rekordlerin in die Essener Annalen ein. Sie stellte mit 6:05,42 Minuten über 200m Rücken einen DSV-Altersklassenrekord für die AK 90 auf. Dabei hatte sich gerade von den (aber eher glimpflichen) Folgen eines Sturzes beim Einkaufen auf rutschigem Parkett und Prellungen am Rücken erholt. 

Gisela Schöbel-Grass (SG Motor-Gohlis Leipzig-Nord) machte es über 200m Rücken Helga Reich nach, als sie bei der Hälfte der Strecke mit 2:16,79 Minuten für einen DSV-Altersklassenrekord in der AK 85 sorgte. Zwei Vereinskollegen machten sich über 200m Rücken der Männer an den DSV-Rekorden zu schaffen. Zuerst schraubte Peter Hoberg (SV Mannheim) in der AK 55 die Marke auf 2:40,16 Minuten. Kurze Zeit danach gelang Udo Wupperfeld mit 2.29,31 Minuten der nächste Rekord für das Team aus der badischen Quadratestadt. Der zweite „Methusalem“ des ersten Tages war Lokalmatador Hermann Reithemeyer von der gastgebenden SG Essen, der die 200m Rücken in der AK 90 mit 4:54,71 Minuten für sich entschied. Dass Funktionäre auch im Wasser erfolgreich sein können, zeigten zwei Niedersachsen. DSV-Kampfrichterobmann Klaus Beckmann (SV Oldenburg) gewann die 200m Rücken in der AK 60 mit 3:01,94 Minuten. Sabine Morche-Bloch (TSV Achim) und Rekordsachbearbeiterin der DSV-Fachsparte Masters sicherte sich in der gleichen Altersklasse die 400m Lagen in 7:34,68 Minuten. 

Drei Staffel-Weltrekorde 

Die Staffeln über 4x200m Freistil begannen mit einem DSV-Altersklassenrekord in der AK 280-319 durch den SSF Bonn. Birgit Veil, Ulla Heldt, Ingrid Segschneider und Bärbel Binder schraubten die Marke auf 17:50,76 Minuten. Es folgten zwei Europarekorde durch den SV Helmstedt mit Barbara Kallenbach, Sigrid Koch, Barbara Bergmann und Susanne Krack mit 13:43,38 Minuten in der AK 240-279. Kontinental-Bestmarke Nummer zwei ging auf das Konto der SG Neukölln Berlin. Andrea Matthäus, Marga Schulze, Anke Mus, Andrea Kunkel waren in der AK 200-239 zusammen 11:18,13 Minuten unterwegs. Das erste Sahnehäubchen in Form eines Weltrekords lieferte der SC Wiking Herne mit Petra Duda, Tanja Bloch, Gabriele Brkowski und  Tanja Kintrup, die in der AK 160-199 die Marke auf 9:41,26 Minuten schraubten. Da der TV Bad Mergentheim als Sieger in der AK 110-119 (9:30,19) zwei Schwimmerinnen der AK 20 im Team hatte, gab es zwar den Titel, aber laut Reglement keinen Rekord. Der ging für den Bereich des DSV an Vizemeister SC Magdeburg. Jana Benecke, Katja Aernecke, Nicole Grotzke und Vera Lewtschenko verbesserten den DSV-Altersklassenrekord auf 10:14,19 Minuten. Praktisch als Zugabe verbesserte Barbara Gellrich als Startschwimmerin bei der SG Rheinhessen-Mainz den DSV-200m-Freistil-Rekord in der AK 50 auf 2:20,61 Minuten. 

Die Männern „knabberten“ an zwei Weltrekorden. Die SG Dortmund verbesserte die Marke in der AK 200-239 mit Markus Reinhardt, Jörg Buddenhorn, Hans-Peter Bellen und Michael Prüfert auf 9:14,76 Minuten. Beim WSV Speyer waren in der AK 160-199 Jens Briegel, Thomas Ligl, Karsten Dellbrügge und Christof Groh im Einsatz und nach 8:46,58 Minuten im Ziel. An den Europarekorden machten sich ebenfalls zwei Teams zu schaffen. Die SG Berlin-Schöneberg benötigte mit Joachim Schulze, Bernd Rehbein, Jürgen Lowag und Herbert Scholz in der AK 280-319 zusammen 12:38.05 Minuten. In der AK 240-279 verbesserten Klaus Kalinke, Georg Dombrowski, Helmut Richter und Peter Kauch von der SG Gladbeck die Marke auf 9:52,26 Minuten. „Nur“ einen DSV-Altersklassenrekord gab es durch Christian Pfeifer, Phil Goldberg, Thomas Moschke, Robin Goldberg von der 1. SG Dresden mit 8:34,80 in der AK 100-119. Bereits zuvor hatte Werner Schnabel (ebenfalls 1. SG Dresden) als Startschwimmer seiner Staffel den Europarekord in der AK 75 über 200m Freistil auf 2:39,85 Minuten verbessert. 

Abstecher aus „Villa Melzer“ 

Prominenz war nicht nur im Wasser unterwegs, auch bei den Siegerehrungen sah man bekannte Gesichter. So machte der frühere Chef-Trainer der SG Essen, Horst Melzer, einen Abstecher zu den Meisterschaften, um die geschmackvollen und viel gelobten Medaillen in Form eines durchsichtigen Wassertropfens (in dem die Medaille der jeweiligen Farbe eingeschweißt war) den Aktiven um den Hals zu hängen. Er hatte es auch nicht weit aus einem Büro im direkt an die Schwimmhalle angrenzenden Internatsgebäude des DSV-Stützpunktes es. Ein Gebäude, das inzwischen scherzhaft auch „Villa Melzer“ genannt wird, da es seinesgleichen in der deutschen Schwimm-Landschaft sucht. Mit Ernst-Joachim Küppers nahm ein ehemaliger Weltrekordmann und deutsches Rücken-Ass die Siegerehrungen vor, wie auch Bernhard Gemlau als Vorsitzender der SG Essen oder Marianne Papendieck (Nürnberg), als ehemalige Vorsitzende der DSV-Fachsparte Masters. 

 

2. Tag 

Zweimal „Rekord-Hattrick“ über 800m Freistil 

Erneut im zweistelligen Bereich bewegte sich am zweiten Tag der 27. Internationalen Deutschen Masters-Meisterschaften die Anzahl der DSV-Altersklassenrekorde – wenn auch gerade so. Genau zehn waren es in den vier Einzelentscheidungen auf der 50m-Bahn im Schwimm-Leistungszentrum von Essen-Rüttenscheid. Einer davon sollte auch als Europarekord eingehen. Werner Schnabel (1. SG Dresden) zeichnete dafür mit 23:14,05 Minuten über 1500m Freistil in der AK 75 verantwortlich. Den Auftakt im Rekordreigen machte ein schon ebenfalls etwas betagteres Duo mit gleich einem „Rekord-Hattrick“. Gisela Schöbel-Grass (SG Motor Gohlis Leipzig-Nord) und Helga Reich (SC Wiking Herne) setzten ihre Jagd nach Bestmarken mit gleich jeweils deren drei in einem Aufwasch fort. Gisela Schöbe-Grass markierte über die 800m Freistil in der AK 85 bei den Zwischenzeiten von 200m (5:00,12) und 400m (10:21,23) sowie bei der Endzeit mit 21:05,70 ebenso drei neue Marken, wie Helga Reich mit 3:25,13 Minuten (200m), 6:58,94 (400m) und am Ende mit 14:05,38 Minuten. 

Damit hatte sie aber noch nicht genug. Auch über 200m Schmetterling trug sie sich mit 4.06,08 Minuten in die Rekordliste ein. Barbara Gellrich (SG Rheinhessen-Mainz) setzte ihre Bestmarkensammlung mit 10:22,13 Minuten über 800m Freistil in der AK 50 fort. Bei den Männer gelang es nur noch Peter Kauch (SG Gladbeck) die bestehende Bestzeit über 200m Schmetterling in der AK 55 mit 2:44,50 Minuten zu unterbieten. Ohne Rekorde blieben die Quartette über 4x200m Brust, da diese Staffeln nicht bei den offiziellen Masters-Rekorden geführt werden.

 

3. Tag 

Werner Schnabel mit zweitem Europarekord 

Ein „Fünferpack“ holte sich jeweils vier von fünf möglichen Titeln und war damit das erfolgreichste Quintett der 27. Internationalen Deutschen Masters-Meisterschaften über die „langen Strecken“ im Schwimmleistungszentrum in Essen-Rüttenscheid. Wie immer zeigten sich die „Oldies“ im in diesem Jahr 125-jährigen DSV bei der Jagd nach Rekorden bestens aufgelegt. Neben drei Weltrekorden (in den Staffeln über 4x200m Freistil) gab es elf kontinentale Bestmarken (davon aber nur zwei in einem Einzelrennen) sowie insgesamt 37 DSV-Altersklassenrekorde. Dabei wurde eine Leistung nachträglich in den „Adelsstand“ des Europarekords erhoben. Die 10:14,19 Minuten der 4x200m-Freistilstaffel des SC Magdeburg in der AK 100-119 waren nicht nur DSV-Bestmarke, sondern auch eine europäische. „Das war eine tolle Veranstaltung“, lobte nach seinem Sieg über 400m Freistil in der AK 90 in 10:13,14 Minuten der frühere Trainer in der Ex-DDR Julius „Jule“ Feicht“ die Veranstaltung. 

Helga Reich „nimmersatt“ 

Fast schon „nimmersatt“ erwies sich Helga Reich (SC Wiking Herne), die nicht nur ihren vierten Titel in der AK 75 über 400m Freistil mit 6:50,66 Minuten einheimste, sondern mit der Endzeit  sowie der Zwischenzeit bei der Hälfte mit 3:21,21 Minuten nochmals für DSV-Altersklassenrekorde sorgte. Damit konnte sich auch ein „Sixpack“ an DSV-Bestmarken aufweisen. Ebenfalls vier Titel holten in der AK 85 Gisela Schöbe-Grass (SG Motor Gohlis Leipzig-Nord), Gabriele Brkowski (SC Wiking Herne) in der AK 50, Helga Linnebaum (TV Emsdetten) in der AK 40 sowie die „Youngsters“ Marit Blömer (SG Ruhr) in der AK 25 und Jenny Wachsmuth (1. SG Dresden) in der AK 25. Für einen weiteren DSV-Altersklassenrekord sorgte in der AK 55 über 400m Freistil mit 5:45,36 Minuten Rita Keitmann von der SG Dortmund). 

In Sachen „Europarekord“ war am Schlusstag nochmals Werner Schnabel (1. SG Dresden) unterwegs, der dabei die Marke über 400m Freistil der AK 75 auf 5:46,22 Minuten schraubte. Es war seine zweite kontinentale Bestzeit in Essen. Aus den Reihen der DSV-Funktionsträger konnte sich aus der DSV-Fachsparte Masters Angela Delissen mit 3:03,18 Minuten über 200m Brust der AK 45 in die Siegerliste eintragen. Den Schlusspunkt bei den nationalen Rekorden setzte Peter Kauch (SG Gladbeck) mit 2:49,39 Minuten über 200m Brust in der AK 55. Zwischendurch waren am Schlusstag der Titelkämpfe die Starterfelder (vor allem über 400m Freistil) schon deutlich ausgedünnt. „Ein Termin vor den Osterferien ist für diese Meisterschaften nicht sonderlich hilfreich“, war zudem die Meinung einiger Teilnehmer zu der im Gegensatz zu anderen Jahren eher „mageren“ Beteiligung von letztendlich 1.013 Einzel- und 102 Staffelmeldungen von aber immerhin 279 Vereinen. „In den Osterferien gehen viele Vereine ins Trainingslager, da kann man schon einmal auf einer 50m-Bahn trainieren“, lautete die Begründung. 

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Brigitte Merten
Masterssportlerin

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