14. EM Masters in Eindhoven – DSV Teamfoto

Die DSV Masters stellten in Eindhoven mit 1232 Teilnehmern aus 334 Vereinen die größte nationale Delegation, sie gingen sage und schreibe 3993 Mal an den Start. Hier das DSV Masters Teamfoto, auf dem viele Masters Freunde abgebildet sind.

Foto: Angela Delissen

14. EM Masters in Eindhoven - Synchronschwimmen

Hier ein Bericht der Synchronschwimmer aus der Sicht der Teilnehmerin Sylvia Thomas.

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14. EM Masters in Eindhoven - Synchronschwimmen

Anbei die Ergebnisse vom Synchronschwimmen:

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14. Europameisterschaften der Masters in Eindhoven - Synchronschwimmen

Die Synchronschwimmerinnen trugen ihre Wettkämpfe vier Tage lang im Sprungbecken des Pieter van den Hoogenband Stadions aus. Hier ein Bericht mit den Ergebnissen.

Bericht: » lesen

Ergebnisse: » link

14. EM Masters in Eindhoven – Wasserspringen Tag 4

18 Gold-, 15 Silber und 10 Bronzemedaillen erreichten die DSV Masters Wasserspringer bei der EM in Eindhoven. Hier ein Bericht zu Tag 4 und eine Abschlussbetrachtung des designierten DSV Masters Referenten für Wasserspringen, Jürgen Weuthen aus Köln.

Bericht Tag 4: » lesen

Abschlussbetrachtung: » lesen

Und hier das Gesamtergebnis aus Eindhoven. » ansehen

14. Europameisterschaften der Masters in Eindhoven

Hier die letzten beiden Berichte von den Schwimmwettkämpfen in Eindhoven von Tag 6 (letzter Tag im Becken) und Tag 7 (Freiwasserschwimmen).

» lesen Tag 6

» lesen Tag 6

Gesamtprotokoll Schwimmen » lesen

Medaillenspiegel Schwimmen » lesen

Rekorde Schwimmen » lesen

Ergebnisse Freiwasserschwimmen, siehe » Link

14. EM Masters in Eindhoven – Wasserspringen Tag 3

Schon wieder ein Tag um, was nicht bedeutet, dass Kampfgeist oder Kraft nachgelassen haben. Auch der dritte Wettkampftag wurde durch viele Erfolge der DSV Masters Springer gekrönt.

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14. EM Masters in Eindhoven – Wasserspringen Tag 2

Der zweite Tag der Masters Europameisterschaft in Eindhoven... und der Medaillenregen hört nicht auf! Hier der Bericht von Tag 2 der DSV Masters Wasserspringer.

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14. EM Masters in Eindhoven – Wasserspringen Tag 1

Am Mittwoch starteten im Pieter van den Hoogenband Schwimmstadion in Eindhoven die Europameisterschaften für die deutschen Mastersspringer. Hier der Bericht von einem erfolgreichen Tag 1.

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14. EM Masters in Eindhoven – Schwimmen Tag 5

DSV Masters Referentin für Schwimmen, Isolde König, trifft täglich DSV Masters Athleten, die an den 14. Europameisterschaften der Masters in Eindhoven teilnehmen. Hier ihr Bericht vom Tag 5 der Wettkämpfe.

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14. EM Masters in Eindhoven – Schwimmen Tag 4

DSV Masters Referentin für Schwimmen, Isolde König, trifft täglich DSV Masters Athleten, die an den 14. Europameisterschaften der Masters in Eindhoven teilnehmen. Hier ihr Bericht vom Tag 4 der Wettkämpfe.

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14. EM Masters in Eindhoven – Schwimmen Tag 3

DSV Masters Referentin für Schwimmen, Isolde König, trifft täglich DSV Masters Athleten, die an den 14. Europameisterschaften der Masters in Eindhoven teilnehmen. Hier ihr Bericht vom Tag 3 der Wettkämpfe.

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EM in Eindhoven startet für die Wasserspringer

Erst am Mittwoch, 4. September,  beginnen die ersten Wettkämpfe im Wasserspringen, doch schon heute konnte man viele DSV Masters Springer und Springerinnen im Pieter van den Hoogenband Schwimmstadion in Eindhoven antreffen.

Ulrike Urbaniak, Vorsitzende der DSV Fachsparte Masters, begrüßte die zeitig eingetroffenen Sportler aus Aachen, Köln und Nürnberg. Auch Jürgen Weuthen, Trainer der Wasserspringer der TPSG Köln, kam von seinem nahe gelegenen Wohnort am Sonntag zu einer Kurzvisite nach Eindhoven. "Zwar gibt es noch Irritationen, ab wann das Training für die Aktiven in der Anlage möglich sein wird, aber die Informationsweitergabe klappt gut, und es ist davon auszugehen, dass wir bald mit dem Training beginnen, und ab Mittwoch richtig durchstarten können."

Trainingszeiten:

Dienstag, 3. September von 14.00 bis 22.00 Uhr, Mittwoch, Donnerstag und Freitag, 4. bis 6. unmittelbar nach Beendigung der Wettkämpfe bis 22.00 Uhr.

14. EM Masters in Eindhoven – Schwimmen Tag 1

DSV Masters Referentin für Schwimmen, Isolde König, trifft täglich DSV Masters Athleten, die an den 14. Europameisterschaften der Masters in Eindhoven teilnehmen. Hier ihr Bericht vom Tag 1 der Wettkämpfe.

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7. EM im Masters Wasserball in Budapest – Tag 4

Acht Spiele und  fünf Siege für die deutschen Wasserballteams in Budapest!

In der Altersklasse 30+ (Gruppe A) traf SV Bayer Uerdingen am vierten Tag der EM auf WPC Somovi Belgrad, setzte den Erfolgskurs vom Vortag fort und gewann souverän mit 7:2 Toren.

In der Gruppe der 40jährigen (Gruppe B) hieß der Gegner von SV Bayer Uerdingen PVK H2O Polo Piestany aus der Slowakei. Auch hier war Uerdingen erfolgreich und gewann mit 8:4 Toren, es war der zweite Sieg für die Mannschaft in diesem Turnier.

WSG Oberhausen hatte in der AK 45+ gegen Vidam Vizilovak Budapest mit 4:9 Toren das Nachsehen.  SV Blau-Weiß Bochum verlor in derselben Altersklasse ebenfalls gegen WPC Masters Lviv aus der Ukraine mit 7:12 Toren.

Zu den ersten entscheidenden Spielen kam es in der AK 50+ mit den ersten Überkreuzbegegnungen der Gruppen A und B (Platz 3 und 4) im Spiel um die Plätze 5 bis 8. Hier gab es jedoch keine deutsche Beteiligung.

In der AK 55+ trat der SV Neptun Berlin-Köpenick gegen  Euro Sporting Rom an und unterlag mit 2:6 Toren.

In der AK 60+ zeigten der SV Cannstatt gegen Helsingfors Simsallskap aus Finnland (14:1) und der SC Düsseldorf 98 gegen PVK H2O Polo Piestany (9:3) ihre Spielkünste und siegten mehr als deutlich.

Die Begegnung des SV Poseidon Hamburg mit dem SV Cannstatt in der AK 65+ zeigte wieder einmal, dass im Wasserball nichts klar ist, bevor nicht alle Partien gespielt sind. Nach zwei Niederlagen für den SV Cannstatt und zwei Siegen für die Poseidonen in diesem Turnier, wollte man meinen, dass die Partie klar für die Hamburger hätte ausgehen sollen. Aber weit gefehlt: die Cannstatter gewannen mit 8:7 Toren. Innerhalb weniger Minuten hatten sie die Führung an sich gerissen und ausgebaut. Die Hamburger Jungs hatten ihre liebe Mühe, wieder aufzuholen. Es gelang ihnen zwar, aber das reichte nicht zum Sieg. Nun darf man gespannt sein, ob Magdeburg – der Dritte im Bunde der AK 65+ – diese Entwicklung für sich zu nutzen versteht…

Hier alle Ergebnisse des Tages: http://waterpolo.hu/masters/2013-06-27

7. EM Masters Wasserball in Budapest - Tag 3

Neun Begegnungen standen am dritten Tag der Europameisterschaften für die deutschen Teams auf dem Spielplan…

… vier Spiele entschieden sie für sich.

In der Altersklasse 30+ (Gruppe A) absolvierte SV Bayer Uerdingen sein drittes Spiel des Turniers gegen Zhemchuzina Moskau (Russland) und feierte seinen ersten Sieg in diesem Turnier mit 9:6 Toren. 

SV Halle/Saale hatte in der AK 40+ (Gruppe A) keine Chance gegen Dubrovnik Masters (Kroatien) und verlor mit 5:10 Treffern.

Bei den 45jährigen (Gruppe A) siegte SV Blau-Weiß Bochum mit knappem Vorsprung von 6:5 Toren gegen den russischen Verein Socchi. Nach dem 5:4 Sieg gegen Ortigia Syrakuse und dem klaren 8:4 Erfolg gegen Esti Izmir sind die Bochumer in Budapest auf Medaillenkurs! WSG Oberhausen verlor in derselben Altersklasse gegen Slavia Bratislava (Slowakei) mit 8:12 Toren.

Das Cannstatter Team in der AK 55+ trennte sich von HZC de Robben Hilversum (Niederlande) mit einem Unentschieden (5:5). In derselben Altersklasse unterlag der SV Neptun Berlin-Köpenick den Water Polo Masters aus Moskau nur knapp mit 6:7 Toren.

Favorit in der Runde in der Altersklasse 60+ ist das Team des SC Düsseldorf. Mit 9:4 Toren siegten sie am ersten Tag des Turniers gegen SV Cannstatt. Am dritten Tag triumphierten sie gegen RN Bogliasco (Italien) sogar mit 16:2 Toren! Die Cannstatter dagegen unterlagen gegen SC Kalev Tallinn (Estland) mit 4:9.

Eines der spannungsreichsten Turniere liefern sich wieder einmal die Männer der Altersklasse 65+, übrigens nur deutsch-deutsche Begegnungen! Nach einem fulminanten Sieg durch die Magdeburger über die Cannstatter am ersten Tag mit 9:4 Toren, blieben die Männer des SV Poseidon in der Begegnung am zweiten Tag nervenstark und gewannen ihr Spiel gegen Magdeburg mit 5:4 Toren. Wie ging nun das Duell SV Poseidon Hamburg gegen die Männer des SV Cannstatt aus? Ergebnis: die Hamburger haben die Nase mit 6:5 Treffern vorn!

Am morgigen vierten Tag der EM in Budapest geht es in die ersten Entscheidungen in der AK 50+ um die Ränge 5 bis 8 und schon einen Tag später fallen die ersten Medaillenränge. Dies ist bekanntlich die Schwelle, bei der ein Turnier anfängt, heiß zu werden. Das Wetter soll sich ebenfalls in diese Richtung entwickeln.

Hier alle Ergebnisse des Tages: http://waterpolo.hu/masters/2013-06-26

7. EM Masters Wasserball in Budapest - Tag 2

Tag 2 bringt Sonne und Regen für die deutschen Masters Wasserball Teams…

Glaubt man dem Online-Wetterdienst, soll am Dienstag in Budapest der schlechteste Tag der Woche gewesen sein: mit Wolken, Regenschauern und kühlen 17 °Celsius. Aber ab Mittwoch steigt das Barometer und Freitag sollen bereits 25 °C und Sonne pur herrschen.

Unsere deutschen Masters Wasserball Teams erleben sonnige, aber auch schattige Wasserballbegegnungen auf der Margareten Insel in Budapest. Am zweiten Tag der Europameisterschaften im Masters Wasserball gab es acht  Begegnungen mit deutscher Beteiligung, davon wurden vier Partien gewonnen.

SV Bayer Uerdingen traf in der Altersklasse 30+ (Gruppe A) auf die Russian Beavers aus Russland und unterlag mit 2:5 Toren. Das war ihre zweite Niederlage nach dem 7:10-Spiel gegen Euro Sporting Rom am Vortag.

In der AK 40+ (Gruppe A) spielte der SV Halle/Saale gegen den italienischen Club Euro Sporting Rom und verlor mit 5:11 Toren. Am Vortag hatten die Hallenser bereits gegen Imperial Sport Chisinau aus Moldavien mit 3:10 Toren die Nachsicht. In der Gruppe B der 40jährigen unterlag SV Bayer Uerdingen gegen die Männer von VK Veteran 70 Split (Kroatien) mit 7:10 Toren. Am Vortag hatte Uerdingen gegen Gastgeber Budapest mit 7:4 Toren gewonnen.

SV Blau-Weiß Bochum gewann in der AK 45+ (Gruppe A) gegen Esti Izmir aus der Türkei mit 8:4 Toren. Am Vortag hatten die Bochumer bereits den sizilianischen Club CC Ortigia Syrakuse mit 5:4 Toren geschlagen und sind auf einem guten Weg. In der Gruppe B wurde WSG Oberhausen von WPC Kiew (Ukraine) mit 7:1 Toren vom Spielfeld gepustet. Am Vortag hatte WSG Oberhausen bereits gegen Masters St. Petersburg (Russland) mit 6:9 Toren verloren.

Eine deutsch-deutsche Begegnung gab es in der Altersklasse 55+ zwischen dem SV Cannstatt und SV Neptun Berlin-Köpenick. Die Cannstatter gewann zwar erwartungsgemäß, aber doch überdeutlich mit 10:3 Toren. Bereits am Vortag hatten die Jungs Euro Sporting Rom mit 6:4 Toren besiegt.

Bei den 60jährigen spielte SV Cannstatt gegen PVK H2O Polo Piestany aus der Slowakei. Ergebnis: Piestany siegte mit 6:3 Toren.  In derselben Altersklasse siegte der SC Düsseldorf 98 komfortabel gegen den SC Kalev Tallinn aus Estland mit 8:3 Toren. Nach ihrem Sieg gegen den SV Cannstatt am Vortag mit 9:4 Toren begeben die Düsseldorfer sich auf Favoriten-Kurs für den Titel.

In der AK 65+ traf der SV Poseidon Hamburg auf SG Handwerk Magdeburg – das war ja fast schon ein „Angstgegner“, denn die Magdeburger hatten einen Tag zuvor den SV Cannstatt mit 9:4 Toren geradezu „pulverisiert“. Aber die Poseidonen waren nervenstark und siegten mit 5:4 Toren.

Hier alle Ergebnisse des Tages: http://waterpolo.hu/masters/2013-06-25

7. EM Masters Wasserball in Budapest - Tag 1

Erster Tag bringt fünf Siege für die DSV Masters.

Ausgetragen werden sie in der wunderschön gelegenen Badanlage auf der Margareten-Insel (www.masterswpec2013.eu/venue) vom  24. bis 29. Juni. Aus Deutschland sind 12 Mastersteams aus acht Vereinen angereist. Neun deutsche Teams gingen am ersten Tag an den Start, um sich mit den europäischen Gegnern zu messen, die in den meisten Fällen keinen Unbekannten sind. Der erste Tag brachte fünf Siege für die deutschen Teams.

SV Neptun Berlin Köpenick, Drittplatzierter der Europameisterschaften 2011 in Hamburg, machte am frühen Morgen den Anfang in der AK 55+ gegen HZC de Robben Hilversum, Vizeweltmeister von Riccione 2012. Ergebnis: Die Berliner unterlagen den Holländern mit 4:7 Toren.

Der SV Cannstatt folgte in derselben Altersklasse gegen Euro Sporting Rom, Vizeeuropameister 2011 und Dritter der WM 2012. Die Cannstatter spielen nach einigen Jahren in der AK 50+ erstmals wieder in dieser Altersklasse. Ergebnis: Euro Sporting Rom unterliegt in der Partie mit 4:6 Toren.

SV Blau-Weiß Bochum spielte gegen CC Ortigia Syrakuse in der AK 45+ (Gruppe A). Ergebnis: 5:4 Tore für die Männer aus Bochum.

Parallel dazu machte SV Bayer Uerdigen den Auftakt in der AK 30+ (Gruppe A) gegen Euro Sporting Rom, der Wasserballriese aus Italien steigt in dieser Altersklasse 2013 neu ein. Ergebnis: SV Bayer Uerdingen unterliegt in der torreichen Begegnung mit 7:10.

SV Halle/Saale spielte in der AK 40+ gegen Imperial Sport Chisinau aus Moldavien. Ergebnis: Die Hallenser unterliegen klar mit 3:10 Toren gegen die Modavier.

SG Handwerk Magdeburg tritt in der AK 65+ gegen den SV Cannstatt an, diese Altersklassen-Runde besteht ausschließlich aus deutsch-deutschen Begegnungen. Dritter im Bunde ist der SV Poseidon Hamburg. Magdeburg siegte mit 9:4 Toren deutlich gegen die Canstatter..

In der AK 60+ eine weitere Begegnung alter Bekannter aus der Heimat: der SV Cannstatt, der bei dieser Meisterschaften mit 3 Mannschaften vertreten ist, spielte gegen den SC Düsseldorf. Ergebnis: Der SV Cannstatt verliert mit 9:4 Toren gegen die Düsseldorfer.

In der Gruppe B der AK 45+ spielte WSG Oberhausen gegen die Masters aus St. Petersburg. Ergebnis: Das deutsche Team aus Oberhausen unterliegt mit 6:9 Toren.

Den Abschluss des Spieltages aus deutscher Sicht machte der SV Bayer Uerdingen in der Gruppe B der AK 40+ gegen WPC YBL Budapest. Ergebnis: Bayer gewinnt mit einem Spielstand von 7:4 Toren.

Als Schiedsrichter standen am ersten Tag am Beckenrand die Herren Driske, Jacobs, Ostermann, Kienemann, Scheuermann, Füzesi, Gaudig, Goldbaum, Hintze und Bassmann.


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Masters-WM 2015 in Kasan

Der Weltschwimm-Verband FINA plant eine Revolution im Bereich der Masters. Wie zuletzt bereits mehrfach bekräftigt, werden die Masters-Weltmeisterschaften 2015 im russischen Kasan im unmittelbaren Anschluss an die „große“ WM (16. Juli bis 2. August) am gleichen Ort abhalten werden. Diesen Beschluss hat das FINA-Bureau bei seiner Sitzung am Rande der Olympischen Spiele in diesem Sommer in London gefällt. Wie die WM dann im Detail ablaufen soll, ist noch völlig offen. Zwei Jahre später würde die Reise für die große Schwimm-Familie dann zusammen mit den Masters nach Guadalajara in Mexiko gehen. Zudem gibt es dann nach 2014 mit der kanadischen Metropole Montreal (27. Juli bis 9. August) zwölf Monate später bereits die nächste Masters-WM. 

Aus diesem Grund hat der Europäische Schwimm-Verband LEN bereits darauf verzichtet, die Masters-Europameisterschaften für 2015 zu vergeben. Vielmehr finden diese nach der EM im kommenden Jahr im niederländischen Eindhoven (31. August bis 7. September) dann erst wieder 2016 statt. Dies gilt auch für die in Europa separate Masters-EM im Wasserball, für die im kommenden Jahr die ungarische Hauptstadt Budapest (24. bis 29. Juni) der Gastgeber sein wird. Für beide Titelkämpfe in 2016 liegen der LEN noch keine Bewerbungen zur Ausrichtung vor.

Brigitte Merten in die International Swimming Hall of Fame aufgenommen

Brigitte Merten

Am 14. September 2012 wurde der Berlinerin Brigitte Merten (AK 65, SG Neukölln) eine ganz besondere Ehre zu Teil. Als zweite deutsche Mastersschwimmerin überhaupt wurde sie in die International Swimming Hall of Fame (ISHOF) aufgenommen.  

Merten folgt damit Christel Schulz aus Rathenow, die im vergangenen Jahr berufen wurde. Bei den deutschen Männern zählen bislang Karl Hauter (Pirmasens) und Richard Reinstädtler (Düsseldorf) zur auserlesenen Gruppe international ganz besonders erfolgreicher Mastersschwimmer. Merten ist die erste deutsche Mastersschwimmerin, die in die USA gereist ist, um die Ehrung persönlich entgegen zu nehmen.  

Die Feierlichkeiten fanden anlässlich der „United States Aquatic Convention“ in Greensboro/ North Carolina statt, rund 1000 Teilnehmer waren dabei, darunter 300 Masters.  

Die Liste der internationalen Titel und Rekorde, die Brigitte Merten den ehrenvollen Platz im Olymp der Masters  verschafft hat, ist so hochkarätig wie lang: 26 Weltrekorde hat die Berlinerin seit 1996 geschwommen, hauptsächlich auf den drei Lagenstrecken. Bei Weltmeisterschaften hat sie seit 1992 25 Gold-, 15 Silber- und 7 Bronzemedaillen erlangt, zudem sieben Mal Staffelgold. Auf kontinentaler Ebene hat sie seit 1987 63 Europarekorde und 42 Europameistertitel erreicht, und seit 1975 waren es bei insgesamt 53 Deutschen Meisterschaften 220 Meistertitel und ca. 153 Deutsche Rekorde auf der 25m und 50m Bahn. In fünf Altersklassen hat Brigitte die TOP 10 Bestenlisten der Welt erreicht.  

„Die Ehrung in den USA mit weiteren zwei Schwimmern, einem Springer u. einem Organisator aus den USA war sehr würdevoll und emotional“, beschreibt Brigitte ihr Erlebnis. „Nach der Ansprache von Bruce Wigo (ISHOF-Präsident) hielt Tom Boak eine Laudatio und zeigte ein Video über den jeweils zu Ehrenden. Allgemein war die Freude groß, dass doch mal ein Deutscher die Einladung zu dieser Feierlichkeit angenommen hat.“  

Einige Tage nach der Ehrung waren Brigitte und ihr Sohn Florian in Fort Lauderdale und erhielten eine persönliche Führung des ISHOF-Präsidenten Bruce Wigo durch das interessante Museum der Swimming Hall of Fame. „Es war alles sehr bewegend für mich, und ich bin froh, dass ich diese Reise nach einigem Zögern doch unternommen habe. So eine Chance bekommt man nur einmal.“ 

Masters-WM 2012 in Riccione

swim&more berichtet über Masters WM

Die neue Ausgabe der Fachzeitschrift swim&more berichtet auf 10 Seiten ausführlich und mit vielen Fotos von der Masters WM in Riccione sowie der DM Freiwasser in Großkrotzenburg. Sämtliche Artikel sind als Leseprobe auf der Homepage des DSV veröffentlicht.

» http://www.dsv.de/swim-more/leseproben/leseproben-1-10/

Die swim&more berichtet regelmäßig, umfassend und bunt über die wichtigsten Ereignisse im Masterssport und bringt Portraits und Interviews mit interessanten Mastersathleten. Ein Abonnement lohnt sich. Der Verlag bietet aktuell ein Sommer-Mehrwert-Abo an: interessierte Leser und Leserinnen erhalten 15 Ausgaben, zahlen aber nur für 12 (Jahresabo 51,00 Euro). Gültig nur bis 31.08.2012!

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Impressionen aus Riccione

Europameisterschaften im Kunst- und Turmspringen der Masters

Ein kleines, aber feines Team hat sich auf den Weg nach Kiew zu den diesjährigen Europameisterschaften der Masters gemacht. Alle Teilnehmer sind am Wochenende gut in Kiew angekommen.

Kiew – ein Abenteuer wert…..

 

Kompletter Bericht als pdf-Datei 
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Masters-Wasserball-EM 2011 in Hamburg

VI. Wasserball-Europameisterschaften der Masters in Hamburg – 1. Tag 

SV Cannstatt und SC Düsseldorf 98 übernehmen Favoritenrolle  

Es wehte eine frische Brise über die Anlage des SV Poseidon Hamburg, als bei den VI. Europameisterschaften der Masters im Wasserball die ersten Spiele angepfiffen wurden. Immerhin hatte der Wettergott ein kleines Einsehen, den der Landregen der vergangenen Tage mit ergiebigen Regenfällen war weiter gezogen. Der Stimmung am Olloweg tat dies aber keinen Abbruch. Die 20 Partien des ersten Tages erfuhren einen großen Zuspruch bei den Fans der beteiligten Mannschaften. Zum Auftakt gab es neun Partien mit deutscher Beteiligung und von denen zwei eine reine nationale Angelegenheit waren. 

Kantersiege 

Einen glänzenden Auftakt hatte der SC Düsseldorf 98 als Titelverteidiger in der AK 55+, der die durch noch fehlende Spieler geschwächten Italiener von Euro Sporting Rom sicher mit 11:2 bezwangen. Ein Teil der Römer, die mit drei Mannschaften an der Alster am Start sind, hatte auf dem Trip aus der „ewigen Stadt“ an die Elbe den Flieger verpasst und traf deshalb zum Teil erst während der Partie am Austragungsort ein. Ein Handikap, dass das Team aus Rom auch in der AK 45+ hatte und sich mit nur fünf Spielern den Türken von Esti Izmir mit 5:15 beugen musste. Immerhin nahmen die „Azzuris“ das Malheur mit großer Gelassenheit und zeigten schon vor dem Warmspielen eine showreife Tanzeinlage am Beckenrand – einschließlich gekonnter Choreographie zur Musik aus einem Blockbuster. 

Im Kampf um die Krone in der AK 60+/65+ teilten sich Titelverteidiger und Gastgeber SV Poseidon Hamburg beim 5:5 gegen SG Handwerk Magdeburg die Punkte. Der frühere DDR-Nationalspieler Peter Rund vermasselte 1:27 Minuten vor dem Ende mit seinem Ausgleich zum Endstand dem Poseidon-Team den doppelten Punktgewinn. Doch die Favoritenrolle übernahm erst einmal der SV Cannstatt mit seinem Team der AK 60+, der die Finnen vom Simsallskap Helsingfors beim 12:2-Kantersieg überrollte. Das zweite Aufgebot der Schwaben in dieser Altersklasse mit Spielern der AK 65+ hielt sich hier gegen die Slowaken von VK Kupele Piestany um einiges besser als erwartet. Trotz einer Punkteteilung beim 4:4. Allerdings führten die Schwaben zu Beginn des letzten Abschnitts noch mit zwei Toren, konnten den Vorsprung aber nicht über die Zeit bringen. 

Guten Eindruck 

Die zweite Begegnung mit zwei Mannschaften aus Deutschland fand in der AK 30+ der Frauen statt und war zugleich das ersten Spiel von zwei Frauenteams überhaupt bei der Masters-EM im Wasserball. Die Hausherrinnen des SV Poseidon Hamburg beherrschten den SC Aegir Essen dabei deutlich mit 9:6. Die Hamburger hatten sich die etwas besonderes einfallen lassen, denn die beiden Trainer saßen zur Feier des Tages mit Krawatte, weißem Hemd und dunklem Jackett auf Bank und hinterließen einen sehr guten Eindruck. In der AK 55+ setzte sich der SV Neptun Berlin-Köpenick gegen de SC Kalev Tallinn aus Estland nur knapp mit 8:7 durch. 

Einen weiteren deutschen Sieg konnte in der AK 30+ der SC Neustadt einfahren, der Aquatico Lwiw aus dem Süden der Ukraine knapp mit 7:6 bezwingen konnte. Dagegen musste der SV Cannstatt in der AK 50+ beim 7:7 gegen HZC de Robben Hilversum aus den Niederlanden ebenfalls bereits einen Punkt lassen. Ein Zähler, der neun Sekunden vor dem Ende der Partie durch einen Treffer von Franz- Josef Richter gerettet wurde. Eine Niederlage gab es in der AK 40+ für die SG Stadtwerke München mit 2:5 gegen Imperial Sport Chisinu aus Moldawien. Spielfrei zum Auftakt der ersten Masters-Wasserball-EM auf deutschem Boden waren der SV Poseidon Hamburg (AK 30+), Nachbar TV Gut-Heil Hamburg-Billstedt (AK 35+) und die WSG Oberhausen in der AK 45+. Alle drei werden am Dienstag in das Turnier eingreifen.  

Empfang in „heiligen Hallen“ 

Bevor es aber zur den beiden letzten Spielen des ersten Tages ins Wasser ging, wurde es noch hochoffiziell. Michael Neumann als zuständiger Senator für Inneres und Sport in der Hansestadt stellte die Stellung von Hamburg „als Stadt am Wasser“ heraus. „Dadurch haben wir ja eine gewissen Verbindung auch zum Wasserball“, meinte er. Im Namen des 125 Jahre alten DSV begrüßte Dr. Christa Thiel (Wiesbaden) die Mannschaften, ehe Kurt Mikkola (Finnland) als Bureau-Mitglied des Europäischen Schwimm-Verbandes LEN in Anwesenheit dessen Generalsekretärs Sven-Egil Folvik (Norwegen) die EM offiziell für eröffnet erklärte. Danach stand dann noch ein Empfang in den „heiligen Hallen“ des Rathauses der Freien und Hansestadt Hamburg auf dem Programm.
 

 

 

VI. Wasserball-Europameisterschaften der Masters in Hamburg – 2. Tag 

SC Düsseldorf 98 klarer Turnierfavorit in AK 55+ 

Die „Angst“ war völlig unbegründet. Aber Hamburgs Senator für Inneres und Sport, Michael Neumann, gab auch freimütig zu, dass er bislang noch wenig bis gar keinen Kontakt mit Wasserballern gehabt hat. Die „Aufforderung“ zum Ende des Senatsempfangs am Eröffnungstag der VI. Europameisterschaften der Masters im Wasserball war fast überflüssig. Mit großem Heißhunger stürzten sich die Ehrengäste (darunter auch Vertreter der Mannschaften auf das angebotene „Fingerfood“, als alle Reden vorgetragen waren. Dort hatte der Senator doch inständig darum gebeten, dass alles aufgegessen werden sollte, damit endlich über der Hansestadt wieder die Sonne scheinen könnte. Eine Aufforderung, die sich Wasserballer nicht zweimal sagen lassen. Doch mit der Sonne war es dann am zweiten Tag der EM (lange noch) nichts. Erst beim „Showdown“ am Olloweg riss der Himmel zu den letzten beiden Partien auf und blauer Himmel zeigte sich.   

Kein „Gold im Munde“ 

Kühle Temperaturen am Morgen in Luft und Wasser konnte die Mannschaften bei ihren Spielen vor zum Teil heißem Kampf nicht abhalten. Dabei hatte die „Morgenstunde“ für den SV Cannstatt in der Gruppe B der AK 50+ kein „Gold im Munde“. Denn nach gutem Beginn verschenkte man fast schon unnötig die Punkte und geriet zum Ende der Partie gegen die Water Polo Masters aus Moskau noch mit 5:6 auf die Verliererstraße. Trotz der Niederlage gegen die Russen, kann der Sprung auf Rang zwei und damit das Halbfinale noch gepackt werden. Vorausgesetzt ein Sieg am Mittwoch in der abschließenden Vorrundenpartie gegen das zweite russische Team in dieser Gruppe von Club Universant St. Petersburg. Auf klarem Kurs in Richtung Titel ist in der AK 55+ dagegen der SC Düsseldorf 98, der mit einem 10:3 über den SV Neptun Berlin-Köpenick im innerdeutschen Duell klar besiegen konnte. Damit führt der amtierende Welt- und Europameister die Tabelle vor den abschließenden Gruppenspielen am Mittwoch klar an, während das Berliner Team auf Rang drei in der Tabelle liegt. 

Bei den wirklichen „Oldies“ der AK 60+/65+ hat nach zwei von fünf Gruppenspielen der SV Cannstatt mit seinem Team der Altersklasse 60+ bereits in eine Favoritenrolle auf den Titel gespielt. Das Weltmeisterteam von Boras in Schweden im Vorjahr besiegte die mit drei Überseespielern aus USA und Kanada verstärkten Slowaken von VK Kupele Piestany mit 7:5. In Lauerstellung auf den Plätzen zwei und drei Europameister SV Poseidon Hamburg und die SG Handwerk Magdeburg. Die Hausherren vom Olloweg fertigten die Finnen von Simsallskap Helsingfors kalr mit 13:3 ab. Die Magdeburger hatten nur anfänglich leicht Probleme mit der zweiten Mannschaft aus Cannstatt in dieser Altersklasse, die der AK 65+ angehört. Am Ende siegte man deutlich mit 13:4. 

„Spreu vom Weizen“ getrennt 

Erstmals in das Geschehen griff die Mannschaft des TV Gut Heil Billstedt in der AK 35+ ein. Bei der EM-Premiere gab es aber nichts zu holen: gegen CCCP Masters Moskau hieß Es am Ende 1:11. Wenig zu bestellen hatte auch die SG Stadtwerke München in der AK 40+. Bei der ersten Entscheidung, bei der sich die „Spreu vom Weizen“ trennt, unterlag man Water Polo Romania klar mit 2:7 und spielt damit bereits um die Plätze fünf bis sieben in dieser Altersklasse. Bei den Rumänen erzielte unter anderem DSV-Junioren-Bundestrainer und SC-Magdeburg-Bundesligacoach Vlad Hagiu zwei Treffer. 

Ebenfalls seinen ersten EM-Auftritt überhaupt hatte die WSV Oberhausen in der Gruppe B der AK 45+. Der war aber von wenig Glück begleitet, denn am Ende hieß Es 14:5 – für Esti Izmir aus der Türkei. Als letztes Männerteam aus deutschen Landen stiegen die Hausherren vom SV Poseidon Hamburg in der AK 30+ in die EM-Spiele ein.     

Im innerdeutsches Duell gegen die „Rieslingbären“ vom SC Neustadt gab es dabei einen 6:3-Erfolg. Für die Pfälzer von der Weinstraße war es die erste Niederlage bei dieser EM. 

„Feiner Zwirn“ 

Recht nervös begann der am Montag spielfreie Hohenlimburger SV seinen ersten EM-Auftritt bei den Frauen. Das fast ausschließlich aus ehemaligen Nationalspielerinnen bestehende Team tat sich gegen die Gastgeberinnen des SV Poseidon Hamburg in der AK 30+ anfangs recht schwer und lag prompt nach dem ersten Abschnitt mit 1:3 im Rückstand. Am Ende spielte man sich mit einem 9:6 in eine Favoritenrolle für das Premieren-EM-Turnier bei den Frauen. Bei Hamburg half auch Hemd, Krawatte und „feiner Zwirn“ nichts. Die „Glücksbringer“ von Trainergespann Thorsten und Gunnar Caldow könnten damit eigentlich wieder in die Wäsche. Bei einem Sieg hätte man nach „altem Fußballer-Aberglauben“ darauf verzichtet. 

 

VI. Wasserball-Europameisterschaften der Masters in Hamburg – 3. Tag 

Deutscher Dreikampf um Titelkrone in AK 60+/65+ 

SV Cannstatt, SC Düsseldorf 98 und SV Neptun Berlin-Köpenick in der Medaillenrunde. SV Poseidon Hamburg, SV Cannstatt und SG Handwerk Magdeburg im Dreikampf um die Titelkrone der AK 60+/65+. SG Stadtwerke München, WSG Oberhausen und ..... spielen um die Plätze fünf bis sieben und acht. Noch auf Edelmetall hoffen kann vor allem der SV Poseidon Hamburg mit seinem Team der Ak 30+. Dagegen bleibt der Mannschaft des SV Cannstatt der „Oldies-Truppe“ der AK 65+ in der Altersklasse 60+/65+ voraussichtlich nur das Spiel um Rang fünf. Auch der TV Gut Heil Hamburg-Billstedt aus dem Titelrennen. Der dritte Tag bei den VI. Europameisterschaften der Masters im Wasserball brachte die ersten Vorentscheidungen – und auch die ersten Mannschaften, die mit allem haderten. Vor allem mit ihrem Ausscheiden aus den Edelmetallrängen. Schuld war aber nicht die Mannschaft, sondern Schiedsrichter, der technische Delegierte des Europäischen Schwimm-Verbandes LEN – oder gar die Auslosung, die unter wirklich absolut korrekten Bedingungen vor gut vier Wochen am Austragungsort in Hamburg durchgeführt worden war. Immerhin hatten die Teams aus 14 Nationen lange Zeit nichts am Wetter auszusetzen, denn endlich zeigte sich die Sonne über der Hansestadt an der Elbe. 

„Trostrunde“ 

In der AK 40+ hatte die SG Stadtwerke München in der Gruppe B einen spielfreien Tag und wartete lediglich auf die Gegner in der Runde um die Plätze fünf bis acht. Dort hat man es jetzt mit CC Ortigia Syrakus aus Italien und ZV de Ham Wormermeer aus den Niederlanden zu tun. Auch EM-Neuling WSG Oberhausen muss in der Gruppe B der AK 45+ mit der „Trostrunde“ um die Ränge fünf bis sieben vorlieb nehmen. Eine knappe 6:7-Niederlage gegen die Italiener von Euro Sporting Rom vermasselte den Halbfinal-Einzug. Nächste Gegner sind die Russen aus Socchi und zum Abschluss am Samstag die Happy Hippos aus der ungarischen Hauptstadt Budapest. 

Nach einem Remis zum Auftakt der EM gegen HZC Robben Hilversum aus den Niederlanden (7:7) und einem knappen 5:6 gegen die Russen von WPM, brachte der SV Cannstatt es in der AK 50+ doch noch fertig auf den Medaillenzug zu springen. Nach einem klaren 8:3 gegen den zweiten russischen Vertreter in der Gruppe B dieser Altersklasse, Club Universant St. Petersburg, stehen die Schwaben im Halbfinale und treffen dort am Freitag auf eine weitere Mannschaft von Euro Sporting Rom. 

„Rote Laterne“ 

Bereits für das Halbfinale qualifiziert war in der AK 55+ Titelverteidiger SC Düsseldorf 98, der zum Abschluss der Vorrunde in dieser Gruppe das Team von SC Kalev Tallinn mit 10:5 bezwang und es am Freitag im Halbfinale erneut mit den Esten zu tun hat. Aber auch der SV Neptun Berlin-Köpenick kann sich weiter Hoffnungen auf eine Medaille machen – egal welcher Farbe. Zwar verlor man zum Abschluss der Vorrunde gegen Euro Sporting Rome mit 3:5, trifft aber im Halbfinale erneut auf die Italiener. Der Modus in einer Vierergruppe wie der AK 55+ sieht für den Einzug in das Endspiel vorentscheidenden Begegnungen des Erstplatzierten der Gruppe gegen den Vierten sowie des Zweiten gegen den Dritten vor. 

Der SV Cannstatt unterlag mit seinem „Sechziger-Team“ in der AKI 60+/65+ knapp mit 3:4 gegen die SG Handwerk-Magdeburg. Mit dem gleichen Ergebnis schlug Gastgeber SV Poseidon Hamburg die zweite Vertretung der Schwaben in dieser Altersklasse, dem aber nur Spieler der AK 65+ angehören. Damit zeichnet sich hier ein spannender Dreikampf der drei deutschen Mannschaften um die Medaillen ab. Bei den „Youngstern“ der AK 30+ liegen Aquatico Lwiw (Ukraine) und der SV Poseidon Hamburg nach jeweils zwei Siegen an der Spitze der Tabelle. Die Gastgeber deklassierten die Slowaken von VK Kupele Piestany mit 3:16. Der SC Neustadt war am dritten Tag hier nur Zuschauer. In der AK 35+ kassierte der TV Gut Heil Hamburg-Billstedt mit einem 7:9 gegen ASD Polisportiva Pozzillo Acireale aus Italien beim 7:9 seine zweite Niederlage und hat erst einmal die „rote Laterne“ übernommen. Keine Chance ließ bei den Frauen Titelfavorit Hohenlimburger SV dem Gegner vom SC Aegir Essen. 10:3 hieß es am Ende im Westduell. Hier hatte der SV Poseidon Hamburg einen freien Tag. 
 

 

VI. Wasserball-Europameisterschaften der Masters in Hamburg – 4. Tag 

Hohenlimburger SV steht vor Premierentitel bei Frauen 

Große Zuschauerkulisse am Hamburger Olloweg auf der Anlage des SV Poseidon Hamburg als dessen Team bei den VI. Wasserball-Europameisterschaften in der Vorrunde der AK 30+ auf Rapid Bukarest traf. Eine Partie, die lange Zeit ausgeglichen war. Erst gegen Ende konnten sich die Gastgeber durchsetzen und siegten noch mit 6:3. Mit nunmehr drei Siegen führen sie das Klassement in dieser Altersklasse an. Auch der SC Neustadt ist als zweiter deutscher Vertreter in dieser Altersklasse noch lange nicht aus dem Medaillenrennen. Gegen VK Kupele Piestany aus der Slowakei gab es einen klaren 14:5-Erfolg. Damit sind die „Rieslingbären“ derzeit Tabellenzweiter im Fünferfeld dieser Altersklasse und damit direkter Verfolger der Hansestädter.  

Rechenspiele 

In der „Oldie-Gruppe“ der AK 60+/65+ marschiert ein deutsches Trio fast im Gleichschritt Richtung Medaillenspiele. Dabei richtet es sich der SV Poseidon Hamburg nach seinem klaren 9:4 gegen VK Kupele Piestany aus der Slowakei so langsam auf Rang eins der Tabelle gemütlich ein. Mit den punktgleichen „Handwerkern“ aus Magdeburg im Nacken, die Finnlands Helsingfors Simsallskap mit 7:4 bezwangen und sich schwerer als erwartet taten. Dritter im Bunde ist der SV Cannstatt mit seinem 60+-Team, das im hausinternen Schwabenduell das Team der AK 65+ mit 9:5 bezwang und in Lauerstellung Richtung Tabellenspitze liegt. Das Trio hatte bei der EM vor zwei Jahren im rumänischen Oradea bereits das Edelmetall unter sich aufgeteilt. 

Die Rechenspiele bei den Frauen der AK 30+ sind wohl nur noch theoretische Natur. Der Hohenlimburger SV zeigte sich in der Partie gegen SC Aegir Essen trotz noch einiger Sandkörner in den Augen so mancher Spielerin hellwach und landete einen 16:4-Kantersieg. Damit ist das fast ausschließlich mit ehemaligen Nationalspielerinnen besetzte Team kaum noch der Titel zu entreißen. Auch dürfte das Heimteam des SV Poseidon Hamburg zumindest schon eine Hand an der Silbermedaille zu haben. Weiterhin ohne Punkt ist der TV Gut Heil Hamburg-Billstedt in der AK 35+, der gegen VK Veteran 70 Split aus Kroatien klar mit 4:12 unterlag und sich schon vorher aus der Medaillenrunde verabschiedet hatte.  

Spielfreies Trio 

In der Trostrunde der AK 40+ um die Plätze fünf bis sieben unterlag am frühen Morgen die SG Stadtwerke München den Italienern von CC Ortigia Syracuse mit 4:10. Statt des oft üblichen Wimpelaustauschs gab es von den Bayern ein „Six-Pack“ in Form von „flüssiger Nahrung“, die nicht nur in München für ein „Grundnahrungsmittel“ gehalten wird. Auch die WSG Oberhausen startete in der AK 45+ mit einer 8:11-Niederlage gegen die Russen aus Socchi. Spielfrei waren am Donnerstag bei bestem Ausflugswetter und lange Zeit strahlend blauem Himmel der SV Cannstatt in der AK 50+ sowie der SC Düsseldorf 98 und SV Neptun Berlin-Köpenick in der AK 55+.   

Die ersten Finalpaarungen für den „Samstag der Entscheidungen“ stehen in zwei Altersklassen fest. In der AK 45+ spielen die Dynamo Masters aus der russischen Hauptstadt Moskau gegen die Ukrainer von WPC Kiew und können den dritten Titel in Folge gewinnen. Dubrovnik Masters aus Kroatien gegen die Water Polo Masters von Rumänien heißt das Finale in der AK 40. 

Spruch des Tages: „Wir wollen das 'mal für das Spiel morgen testen.“ Hartmut Szillies, Trainer der Frauen des Hohenlimburger SV, als er nach einer Hinausstellung beim Gegner eine Auszeit nahm, von seinen Spielerinnen aber verständnislos angeschaut wurde. In der Viertelpause gestand er, dass er nicht bemerkt hatte, dass nur noch eine Sekunde zu spielen. 

 

VI. Wasserball-Europameisterschaften der Masters in Hamburg – 5. Tag 

Premierentitel an Hohenlimburg / Cannstatt kontert Hamburg aus 

Gleich zweimal kochten die Emotionen gewaltig hoch, als es am vorletzten Tag der VI. Wasserball-Europameisterschaften der Masters um Edelmetall und den Einzug in das Finale ging. In beiden Fällen war der SV Poseidon Hamburg beteiligt. Allerdings gab es für die Gastgeber kein Happy-End am Olloweg. Bei den Frauen gelang es dem AK-30+-Team aus der Hansestadt, dem Hohenlimburger SV nur ein halbes Bein zu stellen. Das 4:4 reichte den Westdeutschen, um den ersten Titel bei den Frauen in der Geschichte der EM unter Dach und Fach zu bringen. Die Partie zwischen Hamburg und dem SC Aegir Essen am Samstag ist bedeutungslos – die Medaillen sind verteilt: Gold an Hohenlimburg, Silber an Hamburg und landet auf dem Bronzerang. Den eigentlich  überraschenden Punktegewinn hatten die Hausherrinnen in erster Linie ihrer überragenden Torhüterin Kerstin Belza zu verdanken, die klar „Spielerin des Tages“ war. Der Gegner hakte die Begegnung („wir haben nur schlecht gespielt – ein typisches Sonntagmorgenspiel“) schnell ab und feierte den EM-Sieg. 

„Mister Wasserball“ 

Als die „Mannen“ von SG Handwerk Magdeburg in der AK 60+/65+ einen 7:3-Erfolg gegen VK Kupele Piestany aus der Slowakei vorgelegt hatten, standen der SV Poseidon Hamburg als bisheriger Tabellenführer und der SV Cannstatt mit seinem AK-60+-Aufgebot mächtig unter Zugzwang. Vor allem die Hausherren taten sich verdammt schwer, die Schwaben in Schach zu halten, die bald deutlich führten. Betreuer Rolf Lüdecke schrie sich als „Mister Wasserball“ in bester Handballtrainer-Manier von seinem „Double“ Heiner Brand fast die Seele aus dem Leib. Doch es half alles nichts. Cannstatt siegte mit 5:3 und schaltete damit Titelverteidiger Hamburg aus und spielt nun gegen Magdeburg um Gold. Den Hansestädtern bleibt in der Partie um Platz drei gegen Piestany höchstens Bronze. Um ein Haar – besser um ein Tor – hätte Hamburg die zweite Cannstatt-Vertretung (AK 65+) als Gegner gehabt, der beim 9:1 über die Finnen von Helsingsfors Simsallskap nur ein Treffer mehr zum Einzug in das „kleine Finale“ fehlte. 

Doch die Goldhoffnungen beim Ausrichter sind noch nicht endgültig begraben. Zwar verlor die Vertretung in der AK30+ gegen Aquatico Lviv aus der Ukraine mit 2:6, hat aber morgen im Finale gegen den gleichen Gegner die Chance auf eine erfolgreiche Revanche. Auch im Spiel um Platz drei kommt es dann zu einer Neuauflage des heutigen Duells zwischen Rapid Bukarest aus Rumänen und dem SC Neustadt, die sich 4:4 getrennt hatten. In der AK 35+ verlor der TV Gut Heil Hamburg-Billstedt auch sein viertes Spiel und belegt damit Rang fünf. Gegen ACS Brenntag aus Rumänien (mit Cannstatts Bundesligaspieler Tiberius Casper in den Reihen) verlor der Poseidon-Nachbar mit 6:14. Die Finalgegner von morgen, VK Veteran 70 Split aus Kroatien und von Russlands CCCP Masters Moskau konnten sich schon einmal warm spielen. Dabei siegten die Russen in der abschließenden Vorrundenbegegnung mit 8:5. 

Düsseldorf vor „Triple“ 

Der zuletzt zweimal erfolgreiche Titelverteidiger SC Düsseldorf 98 ist auf dem besten Weg zum „Triple“. Mit einem 8:5 über SC Kalev Tallinn aus Estland stehen die Rheinländer erneut im Finale der AK 55+. Dort treffen sie auf Euro Sporting Rom aus Italien, die den SV Neptun Berlin-Köpenick mit 6:4 ausschalteten, der damit um Bronze spielt. Der SV Cannstatt scheiterte in der Ak 50+ ebenfalls am Einzug ins Finale. Gegen Euro Sporting Rom gab es ein 10:6. In der Partie um Bronze treffen die Schwaben auf Dynamo Lwiw aus der Ukraine, die gegen den zweifachen Titelträger HZC Robben Hilversum aus den Niederländer mit 5:13 auf der Strecke blieben. Spielfrei waren die SG Stadtwerke München (AK 40+) und die WSG Oberhausen (AK 45+) in ihren Platzierungsrunden um den Ränge fünf bis sieben. 

Erste Medaillen wurden in zwei Altersklassen vergeben. Zweimal ging es dabei um Bronze. In der AK 45+ musste Esti Izmir in die Verlängerung um Euro Sporting Rom noch mit 6:10 zu bezwingen. Nach der regulären Spielzeit stand es 4:4, doch dann mussten die Italiener die Verlängerung in Unterzahl überstehen, da nicht mehr genügend Spieler zur Verfügung standen. Zuvor hatten die Türken mehrfach die Möglichkeit zur Vorentscheidung, doch die Chancen wurden „Hollywood-Like“ mehr als leichtfertig vergeben. Wesentlich deutlicher war der Ausgang in der AK 40+. Imperial Sport Chisinau aus Moldawien siegte souverän mit 12:4 über WPC Partisan Belgrad und holte sich nach zweimal Bronze in der AK 35+ nun die gleiche Edelmetallfarbe eine Altersklasse höher. 

 

VI. Wasserball-Europameisterschaften der Masters in Hamburg – 6. Tag 

Cannstatt, Düsseldorf und Hamburg kommen zu Titelehren  

Die Titelträger sind gekürt, die VI. Wasserball-Europameisterschaften der Masters in Hamburg sind Geschichte. Sechs Tage lang wurden auf der Anlage des SV Poseidon mit seinen beiden 50-Becken insgesamt 110 Spiele ausgetragen. So viele, wie noch nie bei einer EM der Masters seit deren Einführung 2001. Neben 42 Männermannschaften in sieben Altersklassen spielten auch erstmals drei Teams bei den Frauen um die Medaillen. Zu den erfreulichen Aspekten am Olloweg zählte vor allem die Fairness, mit der gespielt wurde – trotz allem Kampfes. Keine ernsthafte Verletzung musste behandelt werden, kein Spieler erhielt wegen brutaler Spielweise eine rote Karte und Spielsperre. Was bei früheren Europameisterschaften durchaus vorkam. Für die deutschen Mannschaften (zwölf bei den Männern und erstmals auch drei Frauen-Teams) gab es vier Titel sowie zweimal Silber und viermal Bronze. 

„Stand-Wasserball“ 

Die erste Medaille des Finaltages ergatterte sich der SV Cannstatt in der AK 50+ mit Bronze. Beim 8:3-Erfolg hatten die Schwaben keine Probleme mit der Vertretung von Dynamo Lwiw aus der Ukraine. Bereits im Spiel davor hatte Cannstatt mit seiner Mannschaft der AK 65+ (die als einziger Vertreter dieser Altersklasse in der AK 60+/65+ zu spielen hatte) in der Partie um Rang fünf die Finnen von Helsingfors Simsallskap sicher mit 9:2 besiegt. Nach einer harten Turnierwoche glich die Spielweise beider Mannschaften des öfteren eher „Stand-Wasserball“. In den Platzierungsrunden für die Ränge fünf bis sieben gab es für die SG Stadtwerke München einen 8:3-Sieg über die Niederländer von ZV de Ham Wormermeer. Die Bayern belegten damit Rang sechs in der AK 40+. Ohne Erfolg blieb dagegen EM-Neuling WSG Oberhausen, der in der AK 45+ beim 6:12 gegen die ungarischen Happy Hippos aus Budapest keine Chance hatten und am Ende Siebter wurden. 

Nachdem der SV Poseidon Hamburg bereits am Freitag in der Begegnung gegen den SV Cannstatt (60+) in der AK 60+/65+ Nerven zeigte und bei der 3:5-Niederlage die erfolgreiche Titelverteidigung abhaken musste, war es um die Verfassung der Hansestädter im Spiel um Platz drei ebenfalls nicht bestens bestellt. Zwar hatte man einige Chancen, doch die Treffer erzielte der VK Kupele Piestany. Die Slowaken hatten offenbar eine Schwäche von Ekkehard Kienemann bei Bogenlampen entdeckt und überrumpelten die Keeper der Hamburger immer wieder. Nach einer 4:1-Führung für den Gegner kam die Aufholjagd der „Poseidonen“ zu spät. Die Partie ging mit 3:4 verloren und damit platzten auch alle Medaillenträume bei den ansonsten erfolgsgewohnten Hamburger. 

Vier Tore in Folge 

Im Finale dieser Altersklasse wollte der SV Cannstatt partout den Titel, tat sich aber zu Beginn des Finales gegen die SG Handwerk Magdeburg zunächst schwer und lag erst einmal mit 0:1 im Hintertreffen. Doch das war es dann auch schon für das Team aus der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt. Es sollte kein Tor mehr gelingen. Dafür erzielten die Schwaben vier Treffer und sicherten sich damit unter großem Jubel ihres Anhangs den Titel. Vor zwei Jahren im westrumänischen Oradea hatte Cannstatt noch Rang zwei hinter Hamburg und vor Magdeburg belegt, als diese Altersklasse erstmals ausgespielt wurde. 

Das mit dem SC Düsseldorf 98 derzeit wohl erfolgreichste Masters-Wasserball-Team rund um den Globus wurde auch in Hamburg seiner Favoritenrolle gerecht und holte sich zum dritten Mal in Folge den Titel in der AK 55+. Im Finale wurde Euro Sporting Rom aus Italien mit 5.1 geschlagen. Es dürfte bald der letzte Auftritt der Rheinländer in dieser Altersklasse gewesen sein. In Zukunft wird der Doppel-Weltmeister dann die AK 60+ aufmischen. Mit dem SV Neptun Berlin-Köpenick war hier eine zweite Mannschaft aus dem DSV im Kampf um Edelmetall am Start. Durch einen relativ knappen 11:9-Sieg über die Esten von SC Kalev Tallinn gab es hier Bronze. 

„Fünftes Viertel“ 

Das letzte Spiel der EM war so richtig nach dem Geschmack der zahlreichen Zuschauer Zumal mit dem Team des SV Poseidon Hamburg in der AK 30+ doch noch Hoffnung auf Gold für die Gastgeber bestand. Und die Mannschaft rechtfertigte unter dem Jubel der Fans die Vorschußlorbeeren. In einem überaus spannenden Finale wurde Aquatico Lwiw am Ende mit 10:5 bezwungen. Vor allem im Schlußviertel stellte Hamburg den dann doch noch klaren Sieg sicher. Prompt landeten auch hier die Trainer im Wasser. 

Der SC Neustadt hatte im Spiel um Platz drei wenig Probleme mit Rapid Bukarest aus Rumänien und siegte deutlich mit 10:4.  

Im abschließenden Spiel der Frauenrunde in der AK 30+ besiegte der in kompletter Starke angetretene SV Poseidon Hamburg den nur mit dem Minimalaufgebot von sieben Spielerinnen erschiene SC Aegir Essen mit 12:4. Hier waren die Medaillen mit Gold an den Hohenlimburger SV, Silber an Hamburg und Bronze an Essen schon vor dem letzten Spieltag vergeben. Dabei erwiesen die Frauenteams nicht nur im Wasserball-Becken eine gehörige Portion an Ausdauer, auch bei den Fachgesprächen im „fünften Viertel“ stellten sie ihre Frau.   

Split disqualifiziert 

In den Finals ohne deutsche Beteiligung entthronte Euro Sporting Rom in der AK 50+ den zweimaligen Europameister HZC de Robben Hilversum aus den Niederlanden in einer spannenden Partie mit 9:7. Die Italiener feierten nach dem Schlußpfiff ausgelassen und warfen ihre Trainer und Betreuer in voller Montur ins Wasser. In der AK 45+ setzte sich Dynamo Moskau gegen WPC Kiew aus der Ukraine mit 6:4 durch und trat die Nachfolge ihrer russischen Landsleute von WPM 04 Moskau an, die zuletzt zweimal gesiegt hatten. Wie der sichere Sieger sah in der AK 40+ das Team den Dubrovnik Masters aus, als man nach dem ersten Durchgang mit 2:0 führte. Doch dann hatten die Kroaten gegen Water Polo Romania ihr Pulver verschossen und trafen erst in der Schlußminute wieder zum 3:4-Endstand. Die Rumänien, vor zwei Jahren „Vize“, lösten damit Titelverteidiger WPC Kiew ab. 

Kein Endspiel fand in der AK 35+ mehr statt. Zwar hatten die CCP Masters aus Moskau Aufstellung genommen, doch die Kroaten von VK Veteran 70 Split traten nicht mehr an. Zunächst hatten sie ihre Rückreise so gelegt, dass sie das Finale nicht spielen konnten, waren aber auch nicht bereit schon nach der Auslosung und Veröffentlichung des Spielplans ihren Flug umzubuchen. Dann hatten am Hamburger Finaltag urplötzlich einige Spieler eine angebliche Lebensmittelvergiftung. Während die Russen aus Moskau damit kampflos Europameister wurden, mussten die Vertretung aus Split disqualifiziert werden. Damit wurde in dieser Altersklasse keine Silbermedaille vergeben. 

Mit einer kurzen Ansprache und einem Dank an die teilnehmenden Mannschaften sowie an die Organisatoren, erklärte Kurt Mikkola (Finnland) aus Bureau-Liaison des Europäischen Schwimm-Verbandes LEN die Titelkämpfe in Hamburg für beendet. Prompt setzte ein kurzer Regenschauer ein: der erste während der EM. Wohin die „Masters-Wasserball-Reise“ in zwei Jahren auf europäischem Boden geht, ist bislang nicht bekannt. Der Bewerbungsschluss für diese Titelkämpfe läuft noch bis zum Jahresende bei LEN.
srk

http://www.dsv.de/ourfiles/datein/Masters/11_Wb_Em_letter_engl.pdf

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Synchronschwimmen EM Jalta

Eine kleine, aber feine EM.

Zwei Goldmedaillen und eine Bronzemedaille – das ist die erfolgreiche Bilanz der deutschenSynchronschwimmerinnen bei der Masters-Europameisterschaft im ukrainischen Jalta.

6 Teilnehmerinnen vertraten den DSV bei den Wettkämpfen auf der Halbinsel Krim. Alle 6 Schwimmerinnen reisten über verschiedene Wege an die Stadt am Schwarzen Meer, hatten aber gemeinsam: eine zweistündige Busfahrt durch die Berge vom Flughafen Simferopol nach Jalta sowie später Training und Wettkämpfe in einem gewöhnungsbedürftigen Salzwasserbecken, das
sonst als Delphinarium genutzt wird. Es wurde zusammen trainiert und zusammen gebangt. Jeder freute sich über die eigene Leistung sowie über die Leistung der anderen des deutschen Teams.

Als erste konnten Claudia Meyer (Jahrgang 1960) und Karin Helga Mattmann (1970) vom Schwimmerbund Delphin 03, Augsburg, jubeln. Sie sicherten sich in der Altersklasse 40-49 die Goldmedaille. Das Duett schwamm sowohl in der Technischen als auch in der Freien Kür auf den ersten Platz.
Claudia Meyer heißt auch die neue Europameisterin im Solo der Altersklasse 50-59. Sie ist ebenfalls amtierende Deutsche Meisterin in ihrer Alterklasse.
In der AK 25-29 gingen drei Solistinnen aus Deutschland an den Start.
Neben der Deutschen Meisterin der Altersklasse 20-29 Jahre, Svea Döhner (Jahrgang 1986), zeigten auch Franziska Muth (1984) und Nancy Windisch (1984) ihre Küren im Becken. Die Bronzemedaille ging an Franziska Muth (1984) vom SC DHfK Leipzig. Den vierten Platz belegte Nancy Windisch (1984) vom 1. SC Flamingo Zwickau und den 5. Platz Svea Döhner (1986, SV Langenhagen '71), die durch einen Magen-Darm-Virus geschwächt war. Infekte machten auch bei den Schwimmern einige Medallienhoffnungen zunichte.

Diese EM war sicher hinsichtlich der Teilnehmerzahl enttäuschend. Überrascht waren wir aber von der Gastfreundschaft der Ukrainer und von der tollen und auch geschichtsträchtigen Landschaft.
Alle waren sehr bemüht, den Teilnehmern einen schönen Aufenthalt zu gestalten.
Durch das Zusammenlegen von Wettkämpfen verschiedener Disziplinen hatten auch die Judges (Wertungsrichter) genug Zeit, die Gegend kennenzulernen.
In der Hoffnung, dass 2012 zur WM in Riccione wieder mehr Synchronschwimmerinnen den Weg zu den Wettkämpfen finden und es wieder mehr Konkurenz in den einzelnen Altersklassen gibt, schicken wir einen lieben Gruß aus Jalta. Zdrástujte!

Svea, Franziska, Nancy, Claudia, Karin, und Erika

XII. Europameisterschaften der Masters in Jalta

"Wunder gibt es immer wieder“, sang einst Katja Epstein. Als noch kein Mensch an  Europameisterschaften der Masters an einem geschichtsträchtigen Ort dachte... 

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Brigitte Merten
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